Dienstag, 9. Januar 2007

autokiste.de: Erfahrungsbericht mit Alfa GT JTD

Auf der Plattform autokiste.de können sich Autofahrer mit ihren Erfahrungen outen und kundtun, wie man sich entschieden hat und wie man zufrieden ist mit dem Auto. Es hat ganz unterschiedliche Berichte und lesenswert ist auch der Bericht zum Alfa GT JTD mit Baujahr 2006, den Markus Wagner veröffentlicht hat:

Zitat:
"Der Alfa Romeo GT ist nun unser dritter Alfa. Wir hatten zuerst einen 156er Sportwagon, dann einen 147er Facelift und nun den GT. Wie sich jeder denken kann, bin ich ein Alfa Romeo-Fan - ein Alfisti. Der Bericht soll jetzt jedoch kein uneinsichtiges Loblied sein...

Zuerst möchte hier anmerken, dass ich bei den drei Modellen wirklich nie Probleme gehabt habe. Wobei ich sagen muss, dass ich den 147er nur ein Jahr gefahren habe und den GT erst seit Februar 2006 besitze, also nicht unbedingt Langzeiterfahrungen mit den beiden Fahrzeugen preisgeben kann. Der 156er Sportwagon (1,9 JTD, 115 PS) jedoch hat mich von Anfang an überzeugt. Ich hatte den Wagen bis zur 100.000-km-Marke und nie Probleme.

Nun zum GT. Er ist rein optisch wirklich eine Augenweide, und man zieht die Blicke mit dem Wagen auf sich - obwohl das Modell nun schon zwei Jahre auf dem Markt ist. Mag wohl auch daran liegen, dass man den Wagen nicht an jeder Ecke zu Gesicht bekommt.

Wir besitzen die Dieselversion des GT. Als Vielfahrer ist das mit Sicherheit die bessere Alternative, da der Wagen im Durchschnitt nur ca. 6,5 Liter auf 100 Kilometer verbraucht. Sicher mögen Stimmen sagen, dass für einen Sportwagen eine Dieselmaschine nicht die perfekte Motorisierung ist, jedoch war für mich der Kraftstoffverbrauch langfristig gesehen das Entscheidungskriterium. Die 150 PS sind wirklich mehr als ausreichend, um auch Langstrecken mit angebrachter Geschwindigkeit zurückzulegen.

Das Platzangebot ist für unseren Zwei-Personen-Haushalt mehr als genug. Urlaubsfahrten lassen sich problemlos durchführen. Selbst wenn die Dame des Hauses sich für etliches Zusatzgepäck entscheidet, lässt sich durch Umlegen der Rückbank ein riesiger Kofferraum schaffen. Auch Monatseinkäufe und ein Fahrradtransport sollten kein Problem darstellen. Für Skifahrer ist die "Skidurchreiche" eine tolle Sache: Man kann mit wenigen Handgriffen die Mittelarmlehne der Rückbank öffnen und die Ski problemlos im Wagen transportieren. Da wird ein Dachträger überflüssig. Das ist vor allem hier im Allgäu sehr hilfreich, da man doch öfter mal schnell Skifahren geht und man nicht sechs Monate mit dem Dachträger herumfahren will. Nebenbei bemerkt ist die Rückbank auch gut mit zwei Personen zu besetzen - meines Erachtens auch auf langen Strecken.

Die Instrumente sind bewährt gut arrangiert und der Innenraum schön und alfatypisch gestaltet. Wobei mir persönlich die Konsole des 156er besser gefällt. Die Sitze, welche bei einem Alfa in Leder sein sollten ;-) , bieten perfekten Halt und sind in der "Luxury"-Ausstattung zu empfehlen. Dank der aufklappbaren Mittelarmlehne hat man genug Platz für seine Habseligkeiten.

Kurzum - ein toller Wagen. Ich würde mich jederzeit wieder für einen Alfa Romeo entscheiden. Die negativen "Geschichten" sind mir natürlich vor dem Kauf meines ersten Alfas zu Ohren gekommen, haben sich jedoch bis zum heutigen Tag nicht bewahrheitet - und ich hoffe, das bleibt auch so."

Der ganze Bericht: http://www.autokiste.de/erfahrungen/italien/27_alfa_gt_jtd.htm

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