Freitag, 31. Oktober 2008

GP Brasilien: Alonso schafft erste Tagesbestzeit

Am ersten Trainingstag in Sao Paulo hat Renault-Pilot Fernando Alonso die Aufmerksamkeit auf sich gezogen und knapp vor Felippe Massa die schnellste Runde hingelegt.

Am Vormittag hatten die Favoriten Massa und Hamilton gegeinander gefightet und Massa hatte mit 19 Hundertsteln Vorsprung dabei knapp die Nase vorn. Hamilton beendete die Nachmittags-Session als Neunter, Heikki Kovalainen landete ungewöhnlich weit hinten auf Rang 15.

Einige andere Fahrer wie Jarno Trulli waren gut unterwegs und konnten vorne mithalten aber entscheidend ist das Training am Samstag, dort werden die Plätze vergeben.

Lamborghini gründet Tochtergesellschaft in China

Automobili Lamborghini S.p.A. wird eine Tochtergesellschaft in China gründen. Laut einer entsprechenden Vorstandsentscheidung wird das Unternehmen mit dem Jahresbeginn 2009 seine Geschäftstätigkeit aufnehmen. Sitz von Automobili Lamborghini China wird Peking sein.

Im laufenden Geschäftsjahr 2008 erwartet Lamborghini ein Absatzwachstum von über 180 Prozent in China. Das entspricht einer Steigerung von 28 auf 80 Einheiten. Der chinesische Markt für Luxusprodukte ist geprägt von stabilem und starkem Wachstum und er erstreckt sich auf praktische alle der grösseren Wirtschaftszentren des Landes. Zur Zeit hat Lamborghini drei Händler, die sich in Schanghai, Guangzhou und Peking befinden. Zwei weitere werden in Chengdu und Qingdao eröffnet werden.

Zwei neue Mitglieder werden ab sofort das Management von Automobili Lamborghini ergänzen. Ranieri Niccolo übernimmt als Direktor die Leitung der gesamten Produktion, Federico Foschini ist für das Projektmanagement verantwortlich. Beide berichten direkt an Stephan Winkelmann, den Präsidenten und CEO von Automobili Lamborghini.

Niccoli (40) ist geboren in Bologna (Italien), ausgebildet als Luftfahrtingenieur und besitzt umfangreiche Erfahrung aus verschiedenen Positionen in der Automobilproduktion, vor allem bei Fiat Auto. Zuletzt leitet er bei Bonfiglioli Riduttori S.p.A. drei Produktionsstätten für Getriebe.
Foschini (36) ist geboren in Ravenna (Italien), hat Engineering Management studiert, und ist seit 1999 bei Automobili Lamborghini beschäftigt, zuletzt als Manager im Einkauf. Von 2007 bis 2008 war Foschini im Bereich Projektmanagement der Audi AG in Ingolstadt tätig.

Formel 1 Finale in Sao Paulo

Am Sonntag folgt das Finale am letzten Formel 1-GP in Sao Paulo in Brasilien. Vor dem entscheidenden Rennen der Formel-1 ist nicht nur die Anspannung bei den Teams, den Fahrern und den Fans recht hoch, auch die FIA-Rennkommissare zeigen Nerven. Es ist nicht ausgeschlossen, dass der WM-Titel am Schluss mit einem Unfall entschieden wird und eine Strafe allenfalls den WM-titel nicht dem Sieger zuspricht, sondern em Verlierer...
Am schönsten wäre es aber, wenn der bessere Fahrer mit dem Quentchen mehr an Glück seinen WM-Titel gewinnt und wenn es nicht massa iost, muss er halt noch ein Jahr warten.

Das Rennen mit dem Brasilianer Massa als möglichen WM-Gewinner ist restlos ausverkauft. Der ungeliebte Hamilton darf in Brasilien wohl nur mit Leibwache auf die Strasse aber das wird der 23-jährige Brite verkraften. Fact ist, Hamilton hat im aktuellen Feld der Piloten nur wenige Freunde und etliche, die sich wünschen, dass Massa erfolgreich ist.

Dramatisch dumm wäre es natürlich, wenn Massa und Hamilton extra einen Crash bauen und sich gegenseitig abschiessen. Dann sollte man den Titel einem anderen geben.

Eine Rolle spielt am WM-Finale auch das Wetter und bislang sieht es aus, als ob es regnen wird. Hoffen wir auf ein sauberes und glückliches Rennen.

Donnerstag, 30. Oktober 2008

AlfaNews-Redaktor Didi Klement testet Alfa-Sondermodell 147 Ducati Corse - Update

Alfa Romeo hat den neuen Alfa Romeo 147 Ducati Corse Ende 2007 an der Bologna Motorshow erstmals präsentiert. Vor einigen Tagen durfte ich einen Testwagen in Empfang nehmen und den aufgemotzten Alfa 147 eine ganze Woche lang Probe fahren.

Der Test begann mit einem Fast-Desaster! Auf der Autobahn von Zürich nach Winterthur hätte ich fast eine Polo-Fahrerin touchiert die ihren Vordermann bedrängelte. Durch den toten Winkel im Alfa 147 habe ich den Polo nicht gesehen und wusste von der ersten Stunde an, welche Tätigkeit modernere Rückspiegel unnötig machen. Der Blick nach hinten links beim Überholen war mir abhanden gekommen, der Brera benötigt den nicht.


Das Fazit vorne weg:
Der von Alfa Romeo Schweiz zur Verfügung gestellte Alfa 147 Ducati Corse ist ein absolutes Geschoss. Der Drang nach Geschwindigkeit ist enorm und wer den Alfa 147 in der Standardausführung mit dem Ducati Corse vergleicht, kommt ins Schwärmen. Die Leistung von 170 PS und das geringe Gewicht sorgen im Stadtverkehr für schnelle Ampelsprints, bei denen man den Tacho im Auge behalten muss, damit man nicht die 50er-Beschränkung massiv überschreitet. Auf der Autobahn und auf Landstrassen ist der erste Eindruck enorm agil, ständig will der Ducati Corse, dass der Fahrer prüft ob das Limit höher und höher liegt.



Drei Farben sind möglich, Sportlichkeit gehört dazu
Der Ducati Corse ist Alfas Idee, aus dem Sportsponsoring von Ducati eine Autoserie umzusetzen, die möglichst nah an der Serie ist aber enorm Ducati-lastig daher kommt. Es gibt drei verschiedene Karosserie-lackierungen - "Rosso Giulietta" (Rot), "Nero Etna Micalizzato" (Schwarz) und "Bianco Ghiaccio" (Weiss). Unter den Blinkern und auf der Heckklappe prangt als Reliefdruck in verchromtem Rahmen das Logo "Ducati Corse".

Alfa Romeo schreibt im Originalzitat:
„Die Marke Ducati Corse, eine weltbekannte Marke, vereint in sich alle Werte der Marke Alfa Romeo, also Sportlichkeit, Technologie und Kampfgeist. Tatsache ist, dass die Zusammenarbeit zwischen den beiden Marken bei den Championships MotoGP und Superbike nicht erst gestern begann. Mit Alfa Romeo als offiziellem Sponsor hat das Team Ducati und Casey Stoner bei der Weltmeisterschaft MotoGP 2007 Geschichte geschrieben, indem es auf sich die Titel für Fabrikant und Pilot vereinte, eine Heldentat, die kein europäischer Fabrikant seit 1974 vollbringen konnte.
Im zweiten Jahr in Folge ist Alfa Romeo auch der Hauptsponsor des Superbike World Championship und bestätigt somit die enge Verbindung zur Welt der Motorräder. Die Sonderserie Alfa 147 Ducati Corse soll die Bestätigung dieser Verbindung darstellen. Mit einer durch und durch sportlichen Ausrüstung verfügt der Alfa 147 Ducati Corse über einen Motor 1.9 JTDM mit 170 PS, einer Geschwindigkeit von 0 auf 100 Km/h in knapp 8 Sekunden und einer Höchstgeschwindigkeit von 215 Km/h. „



Der Alfa 147 ist mit der Bezeichnung Ducati Corse absolut das sportlichste, was Alfa im Bereich Kleinwagen letzten Endes in den vergangenen Jahren auf die Beine stellte. Der Alfa 147 GTA war ein Renner aber teuer im Unterhalt und mit hohem Benzinverbrauch gesegnet. Der Ducati Corse ist dazu verglichen richtig genügsam, denn im AlfaNews-Test benötigt der Wagen rund 7 Liter Diesel auf 100 km/h, wenn man den Sportknopf nicht zu oft drückt. Der Sportknopf pusht das Zusammenspiel zwischen Gaspedal und Motor auf echte 170 PS und den Unterschied mag man gut merken. Nötig ist das bei Autobahn-Einfahrten aber gefährlich ist das auch, wenn man den Knopf nicht beherrscht. Mit dem Knopf wird nicht wirklich die Leistung aber sehr wohl das Gaspedal gesteuert, schreibt Alfa Romeo in einer Mitteilung. Das heisst, man kann auch zu früh ansetzen, zum Beispiel bei schnellen Bergfahrten und dann mit dem Sport-Modus und dem Q2 fast abheben, weil man den Zeitpunkt mit der Gasannahme zu schnell angeht. Der Q2 Antrieb mit der Sperrdifferential-Antriebsachse ist aber glücklicherweise mit einem Stabilisator gekoppelt, das verhindert den Abflug. Aber ich bin überrascht, wie sportlich der DC das Gas annimmt und wie schnell er die 170 Pferde laufen lässt. Selten habe ich ein so direkt agierendes Fahrzeug gesteuert.



Das Sondermodell Ducati Corse wird von einem leistungsgesteigerten Common-Rail-Turbodiesel angetrieben. Der 1.9 JTDM 16V leistet nun 170 statt 150 PS und beschleunigt den Ducati Corse in 8,0 statt 8,8 Sekunden auf 100 km/h (Werksangabe). Die Höchstgeschwindigkeit stieg um acht auf 215 km/h an, auch das ist Werksangabe.

Unendlich komfortabel ist die Sitzhaltung im Ducati Corse. Die eingebauten Sitze (Ausstattung Leder) lassen sich kaum toppen, da bietet nur der Zubehörhandel noch den einen oder anderen Sitz, der einem besser passt. Ein schwarzer Dachhimmel wurde passend zu den speziell designten Sitzen abgestimmt und die Ledersitze sind mit dem Ducati Logo versehen und mit rot abgesteppten Nähten abgesteppt. Das Lederlenkrad, der Handbremshebel und die Schalthebelverkleidung sind ebenfalls in Schwarz-rot ausgeführt, ein Alu-Schaltknauf und Aluminium-Pedale sorgen für ein stimmiges Interieur.

Die Instrumente sind halbwegs gut ablesbar aber wirklich genau fahren kann man mit dem Ducati Corse nicht. In den Instrumenten ist das Ducati-Logo auch hinterlegt und zur Serienausstattung gehren eine Zwei-Zonen-Klimaautomatik, ein Bose-Soundsystem mit CD-Player, ein Multifunktionslenkrad und das VDC genannte ESP.


Alle DC-Modelle sind mit einem sehr gut ansprechenden Sportfahrwerk und 18-Zoll-Leichtmetallfelgen ausgestattet. Eine Exklusivität der 18-Zoll-Leichtmetallfelgen ist die Hommage an den Motorrad-Rennsport mit dem roten Felgenrand. Gegen die Sportlichkeit gibt es nicht viel zu sagen und wer tiefer geht, muss dafür mehr Bodenwellen ertragen. Seitlich im Schwellerbereich spiegeln Applikationen die Optik der Ducati-Rennmaschine wider. Rot lackierte Bremssättel, ein Heckspoiler und verchromte Auspuffendrohre komplettieren den dynamischen Auftritt.

Der Alfa Romeo 147 Ducati Corse ist in der Energie-Effizienz B angesiedelt, dazu geholfen hat der Diesel-Motor und der Partikelfilter.

Angaben zum Testwagen:
Alfa Romeo 147 1.9 JTD 16V Ducati Corse
Leistung KW/PS: 125/170
CO2-Emissionen: 157
Verbrauch Werk: 8.0/4.8/5.9 (Stadt, Land, Mix)
Testverbrauch: 7.0 Shell UltraPower Diesel
Basispreis: 37'200.00 Franken
Testwagenpreis: 38'700.00 Franken

Noch ein Wort zum Testbericht:
Ich teste gerne Autos und würde eigentlich auch einmal mit anderen Marken fahren gehen aber die Zeit für alle Autos die ich fahren möchte, habe ich sowieso nicht. Deshalb beschränke ich mich auf die italienischen Autos. Der Ducati Corse ist seit einer knappen Woche wieder bei Fiat Schweiz und ich wollte den Artikel am vergangenen Sonntag publizieren. Bei meiner Wanderung auf den Hohen Kasten am letzten Freitag habe ich mich aber böse erkältet und diese Woche die Abende mit Fieber im Bett verbracht. Den News durfte man das nicht anmerken, der Bericht wurde und wurde aber nicht von selber fertig. Morgen Abend werde ich die Fotos zum Ducati Corse Online stellen und auch einige Bilder vom MiTo-Testdrive in dieser Woche bringen, der Artikel dürfte erst am Sonntag fertig werden.

Die Fotos zum Testbericht:
http://picasaweb.google.com/AlfaNews.blogspot.com/TestdriveDucatiCorse2008#

http://www.alfaromeo.ch

Im neuen James Bond spielen die Alfas den schnellen Verfolger

Im neuen James Bond "Quantum of Solace" spielt auf Alfa Romeo eine Rolle. In der Verfolgungsjagd, in der James Bond im Aston Martin von drei schwarzen Alfa Romeo 159 ti verfolgt wird, wird klar, dass sich künftig die Aston Fahrer vor dem Alfa in Acht nehmen müssen. Auf kurvigen Strecken rund um den Gardasee kommt Bond nicht wirklich dazu, den Aston auszureizen und der Sportwagen hat bekanntlich auch einiges an Gewicht zu schleppen.

Ich hätte es begrüsst, wenn Alfa Romeo eine Bond-Edition realisiert hätte, das hatte man dem 159-Etat vielleicht aber nicht aufbürden wollen. Das würde viel Geld kosten, zehn Autos die nach dem Dreh nicht mehr zu gebrauchen sind, kosten deutlich weniger.

Hier geht es zu 20 Minuten:
Exklusiv: Der neue Bond-Trailer!
Kaum ein Film wird in diesem Jahr so ungeduldig erwartet wie der neue «Bond» von Marc Forster. Hier gibts exklusiv den ersten Trailer zu «A Quantum of Solace»!
Trailer

Blick: Fahrbericht Alfa MiTo

Auch die Blick-Redaktion liess sich vom neuen MiTo begeistern...

Zitate:
"Mit seinem Super-Aussehen will der Alfa MiTo vor allem Frauen und junge Lenker verführen. Und der kleine Casanova hat tatsächlich einiges zu bieten."

"Sex-Appeal
Unverwechselbarer Scudetto-Grill vorne, freches Stummelheck hinten – Alfas Kleinwagen ist ein echter Hingucker. Der MiTo erinnert sogar etwas an den Alfa-Supersportler 8C Competizione und demonstriert so Stärke im Kleinformat. Das gilt auch fürs schicke Interieur mit hübschen Kunststoff-Einlagen in Karbon-Optik."

"Wohlfühlfaktor
Auf den bequemen Vordersitzen – vor allem hinterm Lenkrad – macht der MiTo mächtig Spass. Im Fond dagegen wirds punkto Kopffreiheit etwas eng. Dafür ist das Einsteigen dank der langen Türen äussert bequem – wenn genügend Platz zum Öffnen bleibt."

"Muskelkraft
Der 155 PS starke Turbobenziner bringt den Dreitürer ab 2500 Touren flott voran. Dennoch bleibt der Italiener selbst auf der Autobahn prima laufruhig. Wers brachialer mag, muss auf die 230 PS starke GTA-Version warten. Die dürfte Ende 2009 kommen.
Am hübschen Hintern ärgert der fehlene Kofferraumgriff."

"Fahr-O-Meter
Straffes Fahrwerk und direkte Lenkung sorgen für jede Menge Fahrspass. Dieser wird durch das elektronische DNA-System (Serie) mit drei unterschiedlichen Charakteristika für Fahrwerk, Gaspedal und Lenkung verstärkt. Kippschalter im Cockpit auf «Dynamic» und schon lässt der MiTo die Muskeln spielen. Bei nasser Fahrbahn schiebt er dann schon mal über die Vorderräder. Kein Problem: Kippschalter auf «A» für «All Weather» und schon wird das Kraftpaket zum braven Kleinwagen."

"Ökorate
Die Quittung für das Temperament wird uns an der Tankstelle präsentiert: Mit 8,8 l/100 km Testverbrauch ist der Alfa für einen Kleinwagen mit 1,4-Liter-Turbomotor sehr durstig. Etwas moderater soll dagegen der kleinere 1,6-Turbodiesel mit 120 PS sein, der sich laut Werk mit 4,8 l/100 km begnügt."

"Geldbörse
28´500 Franken sind für einen Kleinwagen zwar kein Klacks. Dafür erhält die Käuferin, der Käufer einen Lifestyle-Flitzer mit hochwertigem Interieur und viel Sicherheit – sieben Airbags und ESP inklusive."

"Fazit
Der kleine Alfa hält, was er optisch verspricht. Der MiTo ist ein echter Casanova, der gerne zu sportlichem Fahren verleitet."
Der ganze Artikel mit Foto:
http://www.blick.ch/lifestyle/auto/sports-kanone-104007

Mittwoch, 29. Oktober 2008

Automobilrevue zum neuen Ferrari Cafornia: Red Hot Chili Pepper

Die Automobilrevue war eingeladen, in Sizilien den neuen Ferrari California zu testen.

einige Zitate:
"Ferrari bringt mit dem California erstmals ein Coupé-Cabriolet auf den Markt. Obwohl ganz und gar Ferrari, wartet das attraktive neue Modell mit zahlreichen Novitäten auf."

"Es ist rot, wirkt scharf und wartet mit gepfeffertem Temperament auf – wie Red Hot Chili Pepper. Gemeinsamkeiten zwischen dem neusten Ferrari-Modell California und der Rockband aus ebendiesem US-Staat liegen zwar nicht direkt auf der Hand, treten aber beim zweiten Blick gleich mehrfach zutage. Nicht nur das auffällige Erscheinungsbild, sondern auch innere Werte teilen sich die beiden «Kalifornier»: Etwas Wildes, Lautes und die Gier nach Vollgas strömen sie aus; gleichzeitig aber sind sie auch salonfähig genug für allerprominenteste Auftritte – und werden von einer gigantischen Fangemeinde verehrt, bisweilen gar vergöttert."

"Neben 612 Scaglietti, 599 GTB Fiorano und F430 darf auch der Nachzügler California den Namen Ferrari mit Stolz tragen, denn aus ihm ist weder ein Schmalspur-Ferrari à la Dino V6 noch ein Magerauto mit Ökokolorit geworden."

"Aber trotzdem ist vieles ganz neu am dritten California der Ferrari-Geschichte. Wir haben in der «Automobil Revue» schon erwähnt (vgl. AR 42/08), dass das Auto gleich in mehrfacher Hinsicht verantwortlich zeichnet für Novitäten: Da ist einmal seine Karosserie, die sowohl Coupé als auch – rund 15 Sekunden nach Knopfdruck – Cabriolet ist. Da ist aber auch der vorne längs installierte 90°-V8, seine Direkteinspritztechnik und das 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe. Ferner sind da die neuen Radaufhängungen mit einer Doppelquerlenkerkonstruktion vorne und aufwendig gebauter Mehrlenkerachse hinten. Und noch etwas Neuartiges: Den California werden sich voraussichtlich in noch nie dagewesenem Ausmass auch Frauen unter den rot lackierten Nagel reissen. Maranello rechnet mit bis zu 25 Prozent."

Den vollständigen Artikel finden Sie in der Ausgabe 44/2008 der «Automobil Revue», welche Sie natürlich auch online abonnieren können.
http://www.automobilrevue.ch/index.html

Italienischer Gesamttest oder italienische Versammlung

Die Autobild hat mich mit einem Neuheiten-Bericht beeindruckt, der gleich vier Fahrzeuge aus Italien vorstellt. Unter dem Titel "Italienische Momente" werden der
Alfa MiTo, Fiat 500 Abarth, Lancia Delta und der Maserati Gran Turismo S präsentiert.

Zitate:
"Es sind die italienischen Momente, wenn uns die Puccini-Arie "Nessun dorma" aus dem Stand zu Tränen rührt. Wenn der geliebte Alfa mal wieder Macken zeigt, die jeden Mechaniker in den Irrsinn treiben. Wenn einem in einer römischen Einbahnstraße Horden von Vespas entgegenkommen. Oder wenn man glaubt, im Duft einer Tasse Espresso oder eines Glases Chianti das Land, die Leute, das ganze Leben einzuatmen. Tutto bene? Das klingt vielleicht übertrieben, aber mit und von Übertreibungen hat das wunderbar chaotische Italien immer bestens gelebt. Deshalb liegen der Kollaps, der Fiat noch vor drei Jahren drohte, und die wundersame Auferstehung der Autobauer seit 2007 auch nur eine gefühlte Kaffeepause auseinander. Gerade erleben wir wieder italienische Momente – gleichzeitig erscheinen vom totgesagten Konzern Fiat 500 Abarth, Alfa MiTo, Lancia Delta und Maserati Gran Turismo S. Schieben wir also die Sonnenbrille hoch, schließen die Augen und inhalieren Italien. "



"Den MiTo zum Beispiel muss man anfassen. An seinen Hüften, massiven Türgriffen und der Nase lässt sich begreifen, was Alfa ausmacht: Er ist pur, klein, sexy. Dieses Markenkonzentrat, das er vom Sportwagen 8C geerbt hat, wirkt beim MiTo trotz leichten Pummel-Ansatzes eigenständig und fesselnd. Die Italiener versprechen: So sollen die Modelle von morgen aussehen! Der Look taugt als Eintrittskarte in die Welt der rollenden Handtäschchen à la Mini, wo modische Extras manchmal mehr zählen als ein Knie-Airbag. Alfa strickt dazu das volle Marketing-Brimborium: endloser Zubehör-Katalog, Auftritte auf Mailands Laufstegen und – größter Schatz – das morbid-unzerstörbare Image des Namens Alfa Romeo. So startet eine Lifestyle-Karriere, die übrigens nicht Mini erfunden hat, sondern Smart. Sein größtes Kapital trägt der MiTo zweifellos im Blech – nicht darunter. Die Technik stammt vom Punto, der kleine Schönling kämpft ständig gegen das Vorurteil, er müffle nach Fiat. Wie unfair, das gilt doch für alle Alfa. Sicher, die Lenkung des MiTo arbeitet zappelig, und der 1,4-Liter-Turbo zeigt erst dann Alfatypischen Biss, wenn der DANN-Schalter an der Mittelkonsole auf "D" steht, der schärfsten Stufe. Was soll’s – der Armani-Mantel muss auch nicht der wärmste sein. "

"Im Klub der kleinen Auto-Boutiquen hat sich der Fiat 500 längst etabliert. Passend zur Herbst-Saison 2008 rollt der "Abarth" ins Schaufenster: So heißt das aktuelle Sport-Jäckchen mit dem nostalgisch wiederbelebten Namen des früheren Werkstuners Carlo Abarth. Mit 135 PS und einem Frontspoiler wie ein vorgeschobener Unterkiefer bekommt der 500 eine drollige Biestigkeit – man schwankt zwischen Lachen und Ihn-ernst-Nehmen. Der dicke Schaltknüppel liegt gut in der Hand, die Ladedruckanzeige des Turbos heizt den Fahrerpuls an. Mit jedem Kilometer wächst der Respekt. Bremsen, Räder, Dämpfung – hier kommt kein husch, husch aufgemotzter Zwerg. Das Fahrwerk ist bissfest wie gutes Risotto und den 205 km/h Spitze gewachsen. Dass Leistung und Name zueinanderpassen, macht den "500 arrabbiata" so glaubwürdig wie seine historischen Vorbilder Fiat Abarth oder Autobianchi A112. Mit der jetzt wieder belebten Sportserie "Abarth" zeigt Fiat jenen Wagemut, den Renault beim Namen Alpine nicht besitzt. Na ja, die überholte Fünfgang-Schaltung und der dünne Auspuffsound Marke Kinderchor verraten, dass der 500 Abarth mit den Fingern an der Handbremse kalkuliert wurde. Kluges Marketing erkennt auch Preis- und Schmerzgrenze – hier liegt sie bei 18.100 Euro."

"Glänzende Historie und klingende Vorbilder hat auch Lancia zu bieten. Delta – das klingt nach Rallye-Siegen und Turbo-Sprotzen! Doch der neue Delta möchte eine rollende Lounge sein. Außen extravagant, innen edel wie das Bedienfeld einer Alessi-Maschine. Silbrige Tasten scheinen auf der Mittelkonsole zu schweben, die Sitzbezüge wirken wie eine Kreation von der Mailänder Möbelmesse: schmale Streifen von Glattleder auf der Alcantara-Fläche – diesem edlen Stilmix möchte man gar keinen Hintern zumuten. Leider fehlt dem Rest ähnliche Klasse: Lenkung, Sitze, Federung, Qualität – no, no, no, großes Lamento. Dieses geräumige Wohlfühl-Auto ist gebaut für eine Zeit und ein Bewusstsein, die erst noch kommen. Oder nie. Der Delta ist der nächste Thesis, dessen Klasse stets übersehen wurde. Bis er inkognito starb. "

"Maserati: aufregende Schönheit ins Endrohr komponiert
Aber niemand übersieht einen Maserati Gran Turismo. Oder überhört die schärfere S-Version, sobald im Cockpit ein kleiner Schalter gedrückt ist, der im Auspuff eine Klappe öffnet: MADONNA, eine Motor-Arie, die schon im Leerlauf beglückt! Zum Anbeten. Und zum Angeben. Wieder gelingt es Italien, die Schönheit eines Maserati ins Endrohr zu komponieren. Wie kriegen die das durch den TÜV? Bloß keinen wecken. Erfreuen wir uns still am Comeback der Edelmarke, die Italiens Künste klug nutzt: verführerisches Design von Pininfarina, Technik von Ferrari, Geld und Strategie von Fiat-Chef Sergio Marchionne. Dass der Gran Turismo zu schwer ist und bei 250 auf der Autobahn tanzt – che importa! Wer Ruhe will, soll Bahn fahren und im Speisewagen "Expresso" probieren. Da liegen italienische Momente ganz weit weg."

Der ganze Artikel:
http://www.autobild.de/artikel/neuheiten-aus-dem-fiat-konzern_797424.html

Ferrari meldet steigende Gewinne

Der italienische Sportwagenentwickler Ferrari hat mit den neuesten Quartalszahlen erneut Rekorde vorgelegt. Der Autobauer aus Maranello meldet deutliche Steigerungen für das dritte Quartal und damit steht man relativ alleine da.
Der Umsatz stieg um 22.3 Prozent auf 450 Millionen Euro und mit 56 Millionen Euro wurde das Quartalsergebnis beim operativen Gewinn erneut um 41.1 Prozent zum Vorjahr gesteigert.

Maserati GranTurismo wurde in der Oberklasse zum schönsten Auto 2008

Mit überragender Wertung ist der Maserati GranTurismo von den Lesern der Fachzeitschrift auto motor und sport zum schönsten Fahrzeug in der Oberklasse gewählt worden und gewann damit verdient den Autonis 2008.

Mit dem insgesamt deutlichsten Ergebnis der gesamten Wahl setzte sich das Luxuscoupé in seiner Klasse mit einem riesigen Vorsprung von seinen Mitstreitern ab. Mit 56,9 % Prozent der abgegebenen Stimmen distanzierte er seine Konkurrenten Mercedes Benz CLS (27,2 %) und Jaguar XF (13,3 %) und konnte die begehrte Trophäe überlegen für sich entscheiden.

Harald Wester, CEO von Maserati, nahm den Preis von ams-Chefredakteur Bernd Ostmann persönlich entgegen. „Wir widmen diesen Preis unserem guten Freund Andrea Pininfarina, den wir nie vergessen werden und ohne den ein Fahrzeug wie der Maserati GranTurismo niemals hätte Realität werden können.“

Mit Vorstellung des Maserati GranTurismo auf dem Genfer Automobilsalon 2007 hat Maserati bereits ein deutliches Zeichen für die nächsten Jahre gesetzt und für große Aufmerksamkeit gesorgt. Neu vorgestellt wurde mit dem 440 PS starken Maserati GranTurismo S der sportliche Bruder des Autonis-Siegers.

Schauspieler Axel Pape ist mit Lancia auf Spendentour für Kinderheim

Soziales Engagement ist für Axel Pape ebenso notwendig, wie auch sinnvoll. Der Schauspieler und Filmproduzent, seit kurzem Fahrer eines neuen Lancia Delta, verständigte sich deshalb mit Lancia-Markenchef Ferdinand Kaiser auf eine Aktion mit gutem Zweck. Für jeden Kilometer, den der viel fahrende Autoliebhaber Pape mit seinem neuen Lancia Delta bis Weihnachten zurücklegt, spendet Autohersteller Lancia einen Euro an das Kinderheim „Elisabethstift“ in Berlin-Hermsdorf.

„Ich bin durch Freunde auf das Elisabethstift, das älteste Kinderheim in Berlin, aufmerksam geworden. Wegen seines breit gefächerten Betreuungsangebots, seines kunstpädagogischen Ansatzes und des Engagements seiner Mitarbeiter finde ich es besonders unterstützenswert“, sagt Pape. „Es ist doch toll, wenn von meiner Autoleidenschaft auch noch junge Menschen profitieren können.“

Lancia-Markenchef Ferdinand Kaiser sieht das ähnlich: „Lebensfreude – in diesem Fall die Freude am Autofahren – und gesellschaftliches Verantwortungsbewusstsein gehören zusammen, gerade für uns als Automobilhersteller. Bei Lancia geht es um die Entwicklung umweltfreundlicher und ressourcensparender Fahrzeuge, aber immer auch um Menschen. Wir freuen uns, mit dieser Aktion junge Menschen zu unterstützen, deren Start in die Zukunft erschwert ist.“

Mehr zu Axel Pape und mehr zum Elisabethstift finden Interessenten unter www.elisabethstift-berlin.de .

Dienstag, 28. Oktober 2008

Autobild: Fahrbericht Ferrari California

Die Autobild durfte den neuen Ferrari California schon testen...

Einige Zitate:
"Der Ferrari für Tiefstapler "
"Ferrari macht alles neu: neue Dachtechnik, neues Getriebe, neue Bescheidenheit – nur acht statt zwölf Zylinder. Trotzdem erlebt man im 460 PS starken California sein blaues Wunder. Erster Ausritt."

"Alle reden von Krise. Wirklich alle? Nein. Ein kleiner Sportwagenhersteller aus Italien bringt allen Finanz-Katastrophen zum Trotz seinen nächsten Supersportler auf den Markt. Und hat die Produktion der nächsten zwei Jahre auch schon verkauft. Die Rede ist vom Ferrari California. Einem offenen Front-Motor-Renner, mit dem die italienischen Traumwagen-Fabrikanten einen berühmten Namen wiederbeleben. Schon 1957 setzte der 250 GT California Spider Zeichen. Doch war der legendäre Open-air-Ferrari, wie der Name es nahelegt, tatsächlich auf amerikanische Kunden zugeschnitten, soll der Neue vor allem in Europa und den neuen Märkten für feuchte Hände und trockene Münder sorgen. "

"Ganz schön grimmiges Heck: Rechts und links je zwei übereinander angeordnete Endrohre – hier geht es um Leistung, so viel ist klar.
Das Zeug dazu hat der California auf jeden Fall. Wirkt der 4,56 Meter lange Italiener auf den ersten Blick vielleicht noch etwas eigenwillig, sorgt eingehende Betrachtung für ständig wachsende Zuneigung. Das liegt unter anderem am zweiteiligen Hardtop, das auf Knopfdruck und innerhalb von 14 Sekunden die Sonne aufgehen lässt. Oder auch an der Option, hinten zwei Notsitze inklusive Gurten und Isofix-Verankerungen mitzuführen. Noch nicht überzeugt? Okay. Spätestens mit dem Einsteigen erliegt jeder nicht mit goldenen Löffeln groß gezogene Mensch schließlich dem Reiz des luxuriösen Latin Lovers. Perfekt geschnittene Sportsitze, wo man hingreift feinste Materialien (allerdings auch kleine Verarbeitungsmängel), zentraler XXL-Drehzahlmesser und ein griffiges Lenkrad mit dem berühmten Manettino. Mit ihm wird der California auf die Piloten-Persönlickeit eingestellt. Komfort für Jedermann, Sport für Möchtegern-Rennfahrer und CST-Off für Profis. "

"Wir wählen Sport, denn das Wetter auf Sizilien ist gut, die Straße trocken und der Tank voll. Mit einem finsteren Grollen aus den Tiefen von acht Zylindern und 4,3 Litern Hubraum erwacht der neue V8 zum Leben. Benzindirekteinspritzung sowie beidseits verstellbare Nockenwellen lassen ihn 460 PS zu den Hinterrädern im Format 285/40 ZR 19 schicken. Und dort kommen sie gut an. Als wäre der rund 1,7 Tonnen schwere, ganz aus Aluminium gefertigte California ein Fliegengewicht, reißt ihn der Alu-V8 nach vorn und stellt Nackenmuskeln auf eine harte Probe. Unter vier Sekunden auf Tempo 100 und maximal 310 km/h verspricht Ferrari – es gibt wenig Grund, daran zu zweifeln. Begleitet wird die Beschleunigungs-Orgie von einem herzhaft-höllischen Achtzylinder-Chor, der das Trommelfell nachhaltig mit Gänsehaut überzieht."

"Neben der schieren Motorleistung macht sich auch das neue Doppelkupplungs-Getriebe um die atemberaubenden Fluchtfahrzeug-Qualitäten des Ferrari verdient. Blitzschnell und ohne Verschnaufpause werden die sieben Gänge durchgehechelt, lautes Auspuffknallen macht den Gangwechsel zumindest akustisch spürbar. Wer Entspannung sucht, findet sie im unaufgeregten Automatikmodus. Und auch in der zwar sportlich-straffen, aber keineswegs übertrieben harten Federung. Nein, leiden muss man im Ferrari California eigentlich nicht. Es sei denn, man denkt über den Preis von 176.200 Euro nach."

Der ganze Artikel: http://www.autobild.de/artikel/fahrbericht-ferrari-california_796539.html

Ferrari und BMW verlangen eigene Motoren

Die FIA-Ausschreibung von neuen Motoren ab dem Jahr 2010 ist vielen in der Formel 1 sauer aufgestossen. Vor dem Finale in Brasilien herrscht nun Unzufriedenheit bei den Formel-1-Teams und allen voran Ferrari, Toyota und BMW-Sauber wollen aussteigen, wenn der Einheitsmotor kommt.

Toyota und Ferrari haben in den letzten Tagen mit dem Ausstieg aus der Königsklasse des Automobil-Sports gedroht, sollte die Fia, deren Präsident der umstrittene Max Mosley ist, ab 2010 die neue Regelung einführen. Nun hat sich auch BMW-Sauber mit Nachdruck zu diesem Thema gemeldet. «Ein Einheitsmotor ist für BMW nicht interessant. Wenn wir in der Formel 1 sind, dann sollte auch ein BMW-Motor im Auto stecken», erklärte Motorsportdirektor Mario Theissen unmissverständlich. Und auch Mercedes-Sportchef Norbert Haug hat die Einführung des Einheitsmotors stark kritisiert.

AT: Neue Sondermodelle 147 Quadrifoglio und 159 Business

Alfa Romeo Österreich gedenkt seiner unzähligen Rennerfolge durch die Renaissance des Quadrifoglio, dem vierblättrigen Kleeblatt bei der Modellreihe 147. Das neue fünftürige Sondermodell Alfa Romeo 147 Quadrifoglio ist in drei Motorisierungen erhältlich (1.6 T. Spark mit 105 PS, 1.6 T. Spark mit 120 PS und 1.9 JTDM mit 120 PS). Das Fahrzeug verfügt über Klimaanlage und Audio System bestehend aus Radio mit CD/MP3-Player mit 8 Lautsprechern. Mit dem optional verfügbaren Technik-Paket wird der sportliche Charakter des Modells durch ein tiefer gelegtes Sportfahrwerk und 17“ Leichtmetallräder betont. Das Sondermodell wurde bewusst sehr attraktiv kalkuliert und stellt eine hervorragende Gelegenheit dar, einen „echten“ Alfa Romeo zu einem außergewöhnlichen Preis zu erwerben. Der Einstieg in die Quadrifoglio Sonderserie ist ab € 15.990,-- (inkl. NoVA, NoVA-Zuschlag und 20% MwSt.) möglich, ein spezielles Leasing wird ab nur € 109,-- monatlicher Rate angeboten.

Ein weiteres attraktives Sondermodell ist der Alfa Romeo 159 Business. Er wurde für eine komfortorientierte Zielgruppe entwickelt, die Wert auf umfangreiche und intelligente Ausstattung legt. Die Business Ausstattung besteht aus elektrischen Fensterhebern vorne und hinten, Zwei-Zonen- Klimaautomatik, Tempomat und vielen weiteren Details, die die bereits reichhaltige Ausstattung des Alfa Romeo 159 perfekt ergänzen. Das Sondermodell Business ist bei den viertürigen Modellen mit 1.8 16V Benzinantrieb (140 PS) und 1.9 JTDM 8V (120 PS) Diesel verfügbar sowie beim Sport Wagon in der Motorisierung 1.9 JTDM 8V. Der Einstieg in diese komfortable Mittelklasse ist ab € 24.900,-- (inkl. NoVA, NoVA-Zuschlag und 20% MwSt.) möglich, im Leasing bereits ab € 169,-- monatlicher Rate.

Happy Birthday Fiat 500

Trotz Produktionsauslastung und über 260.000 Aufträgen gibt es in Deutschland nun eine Spezialaktion und 10% Rabatt für Journalisten für den Kult-Fiat.

Wenn sich am 27. Oktober die Einführung des neuen Fiat 500 in Deutschland jährt, können alle Medienvertreter mitfeiern, schreibt Fiat Deutschland. Wie immer haben es journalisten etwas besser, allerdings nur bedingt denn bei der deutschen Aktion kommt hinzu, dass die nur in Deutschland gilt und nur für deutsche Journalisten. Aber immerhin: Gegen Vorlage eines gültigen, offiziellen Presseausweises gewähren die Niederlassungen wie auch die teilnehmenden Handelspartner Pressekonditionen von 10% beim Kauf eines neuen Fiat 500.

Das aktuelle „Auto des Jahres 2008“ ist auch ein Jahr nach Marktstart in Deutschland der Renner im Handel. Das ungebrochene „Fiat-500-Fieber“ belegen die international über 260.000 eingegangenen Aufträge in den Märkten, in denen das Fahrzeug angeboten wird. „Wir sind sehr glücklich darüber, dass der Fiat 500 nach wie vor in allen Bevölkerungsschichten Freude, Emotionen und Begehrlichkeiten weckt“, freut sich Manfred Kantner, Vorstandsvorsitzender der Fiat Group Automobiles Germany AG.

Montag, 27. Oktober 2008

AMS: Neuer Test mit dem MiTo

Die Auto, Motor und Sport hat nun schon den dritten Test mit dem neuen Alfa Romeo Mito gefahren.

Einige Zitate:
"Gutes Design, versichern alle Chefstylisten, muss nicht teuer sein. Dann scheint aber die Kleinwagenklasse vielen Firmen für gute Ideen zu billig zu sein. Formvollendete Modelle mit Verführungskraft trifft man dort jedenfalls selten an. Prädikat jugendfrei also. Doch der Film, der jetzt anläuft, ist heiß. Frei ab 18 - frühestens. Dabei reichen 4,06 Meter Länge vollkommen aus, um Unruhe ins Leben zu bringen, auch wenn der Eintrittspreis mindestens 14.700 Euro beträgt. Mito heißt der Hauptdarsteller, der optisch seinen Plattformspender Fiat Grande Punto zum Statisten verkommen lässt. "

"Aufregender hat in dieser Klasse schließlich noch keiner Rundungen verpackt. Kein Wunder: Der kleine Alfa mit den Anfangssilben aus Milano und Torino im Namen hat sich für seine Rolle als Shootingstar im Kleinwagensegment ein Kostüm im Stil des 8C Competizione geliehen - eng, sexy, verrucht und im Falle des Testwagens glutrot."

"Beste Voraussetzungen für eine glänzende Filmkritik also - und soviel vorweg: Wenn der Streifen anläuft, sitzt man gut. Auf großzügig geschnittenen Polstern, die auch dann noch ein wohliges Gefühl vermitteln, wenn sich die Story zieht. Und wie vor dem heimischen Fernseher ist die Position angenehm tief. Die Kulisse passt: Einstiegsleisten mit Edelstahleinsatz, Armaturenbrett in Karbon-Optik sowie Chromringe um Tacho und Drehzahlmesser überblenden kleine Hartplastikschwächen der Diva - in jedem Hollywoodfilm ist das ähnlich. Wer die Nummer zu viert genießen will, kommt allerdings ins Grübeln. "

"In der zweiten Reihe will keiner so recht sitzen: Weil die Vordersitze nicht weit genug vorfahren, fällt auf dem Weg nach hinten echte Kletterarbeit an. Und wer da mal festklemmt, weiß eigentlich nicht so richtig, wie er wieder rauskommen soll. Das Drehbuch hat Schwächen - dies zeigt auch das Gepäckabteil. "

"Die Übersicht nach vorn schmälert der vanartige Vorbau, die nach hinten das kleine Heckfenster und die breite C-Säule. Reinsetzen, losfahren. Der Vierzylinder-Benziner entwickelt dank Turboaufladung aus 1,4 Liter Hubraum immerhin 155 PS - ein modernes Downsizing-Triebwerk also, das auf dem Papier niedrige Verbrauchswerte verspricht. Aber darauf gepfiffen. Schon auf der auto motor und sport-Normrunde zeigt sich der Mito mit 6,2 Litern pro 100 Kilometer trotz zurückhaltender Fahrweise nicht sparsam, im Testmittel sind es sogar 8,9 Liter/100 km."

"Der Grund liegt auf der Hand: Der kleine Motor spricht wenig spontan an, wie sein großer Sportwagenbruder 8C braucht der Piccolo Drehzahlen, bevor aus zunächst gefühlten 100 echte 155 PS werden. Das nutzbare Drehzahlband ist schmal, am wohlsten fühlt sich der kurz übersetzte Mito in der 4.000er-Region, wo ihn allerdings ein ausgeprägter Dröhner plagt. Die Rolle des Sportwagens will der Italiener dabei nicht nur vorgeben, sondern wirklich spielen. So verhärtet sich die im unteren Geschwindigkeitsbereich zu leichtgängige elektrische Lenkung bei höherem Tempo; der größere Widerstand gibt dem Fahrer ein gutes Gefühl, wenn er mit dem handlichen, agilen Fronttriebler durch die Kurven räubert. "

"Wer jedoch einen extremen Lastwechsel produziert, kommt um eine Überraschung nicht herum: Der Mito reagiert mit einem frechen Heckschwung, den das elektronische Stabilitätsprogramm erst spät einfängt - in engen Spitzkehren bei Gegenverkehr womöglich zu spät, der Platz kann dann knapp werden. "

"Keine Frage: In puncto Federung haben ihm die arrivierten Kleinwagenstars vom Schlage eines VW Polo einiges voraus. Dabei lockt Alfa seine Kundschaft mit der serienmäßigen Fahrdynamikregelung D.N.A., die in den drei Stellungen Dynamic, Normal und All Weather Motor, Getriebe, Lenkung und Fahrwerk beeinflussen soll. Doch in der Praxis merkt man den Unterschied höchstens beim Zusammenspiel zwischen Gaspedal und Drosselklappe. In Stellung Dynamic spricht der Motor etwas lebendiger an, doch der Komfort ist in keiner der drei Positionen zufriedenstellend. "

"Mit 17.950 Euro für den 1.4 TB 16V verlangt der Alfa eine ordentliche Gage, doch sein selbsterwählter, kleinerer Nebenbuhler Mini ist schon als 120 PS starker Cooper in der Anschaffung 350 Euro teurer. Aber Schönheit hat bekanntlich ihren Preis - und viele große Diven haben ihre kleinen Zicken. Vorhang auf also für den Alfa Romeo Mito."

Der Artikel: http://www.auto-motor-und-sport.de/tests/einzeltests/hxcms_article_516248_13987.hbs

Abarth feiert hundertsten Geburtstag von Karl Abarth

Bei Abarth hat man dieses Wochenende den Monat des Skorpions eröffnet. Im Rahmen einer grossen Feier wurden die 100 Jahre des Skorpions gefeiert, denn am 15. November 1908 kam der Gründer Karl Abarth auf die Welt. Karl Abarth ist im Zeichen des Skorpions gross geworden und er ist Teil der Abarth-Initiative im "Month of Scorpio".




An Open Door-Veranstaltungen bei den Scorpion-Händlern wird man den ganzen Monat über attraktive Angebote und Feierlichkeiten finden. Geplant sind auch Austellungen über das Leben und Wirken von Karl Abarth

Besucherrekord auf dem Pariser Autosalon

Der Automobilsalon von Paris hat zum Abschluss einen neuen Besucherrekord vermelden können und gibt einen Rekord von 1.43 Millionen Autoenthusiasten an. Mit dem zu Ende gegangenen Pariser Automobilsalon hat man damit erneut einen Rekord aufgestellt. 90 Weltpremieren und mehr als 2000 ausgestellte Fahrzeuge waren auf der grossen Autoshow in Paris zu sehen. 

Die nächste Messe in Paris gibt es erst wieder in zwei Jahren, sie findet vom 2. bis zum 17. Oktober 2010 statt. Im kommenden Jahr ist die Frankfurter IAA vom 17. bis zum 27. September 2009 an der Reihe.

Die Lamborghini Blancpain Super Trofeo – der schnellste Markenpokal der Welt

Automobili Lamborghini wird im kommenden Jahr eine brandneue Rennserie starten – die Lamborghini Blancpain Super Trofeo. Sie wird der schnellste Markenpokal der Welt sein. Das hat der italienische Supersportwagenhersteller beim Finale der Deutschen Tourenwagen Meisterschaft (DTM) auf dem Hockenheimring bekannt gegeben.

Die Rennserie wird im Mai 2009 an den Start gehen und den neuen Super Trofeo von Lamborghini präsentieren – eine Leichtbau-Rennversion des neuen Gallardo LP 560-4. Dank einer intensiv überarbeiteten Karosserie wiegt der Rennwagen nur 1.300 Kilogramm trocken, sein V10 mit der Benzin-Direkteinspritzung „Iniezione Diretta Stratificata“ leistet 419 kW (570 PS). Als echter Lamborghini treibt auch der Rennwagen alle vier Räder über einen permanenten Allradantrieb an – die neue Serie ist der weltweit einzige Markenpokal für Allradautos.

Vor Allem aber wird die Lamborghini Blancpain Super Trofeo der schnellste Markenpokal der Welt sein, das ist ihr erklärtes Ziel. Lamborghini beginnt jetzt in seiner Fabrik in Sant’Agata Bolognese mit dem Aufbau der 30 Autos für das Starterfeld – sie stehen professionellen Fahrern, privaten „Gentlemen’s Drivers“ und Teams von Händlerbetrieben zur Verfügung. Bei jedem Rennen wird ein Werkswagen das Starterfeld komplettieren, er ist für prominente Gastfahrer reserviert.

„Wir freuen uns, die Lamborghini Blancpain Super Trofeo ankündigen zu können“, erklärt Stephan Winkelmann, der Präsident und CEO von Automobili Lamborghini. „In der neuen Serie fokussieren sich die Werte unserer Marke – im Motorsport auf höchstem Niveau und in einer luxuriösen Betreuung am Rand der Strecke. Hier können unsere Kunden und Rennfahrer, die nach einer neuen Herausforderung suchen, Lamborghini in einer hochkonzentrierten Motorsport-Welt erleben.“

Der – momentan noch vorläufige – Kalender für 2009 umfasst sechs Rennen. Der erste Wettbewerb geht am 3. Mai 2009 auf der Strecke von Silverstone (England) über die Bühne. Weitere Läufe folgen in Adria (Italien) am 17. Mai, auf dem Nürnberger Norisring am 5. Juli, im belgischen Spa am 2. August und auf dem Circuit de Catalunya (Barcelona) am 29. September. Das Saisonfinale findet am 4. Oktober in Monza statt.

Der Hauptsponsor für die neue Rennserie ist der exklusive Schweizer Uhrenhersteller Blancpain. Die Rennen der Lamborghini Blancpain Super Trofeo sind in das Rahmenprogramm erfolgreicher Serien eingebunden – der DTM, der FIA GT Championship und der FIA WTCC (World Touring Car Championship).

Jedes Rennwochenende erstreckt sich über drei Tage, einer oder zwei Fahrer können auf einem Wagen starten. Auf das freie Training und das Qualifying folgen drei Rennläufe am Samstag und Sonntag, die jeweils 40 Minuten dauern. Durch die Addition ihrer Ergebnisse ergibt sich das Gesamtklassement. Ballastgewichte für die erfolgreichen Autos sind nicht vorgesehen, die komplette Technik darf während der Saison nicht verändert werden.

Lamborghini bietet die Rennautos und die notwendigen Teilesätze für 200.000 Euro plus Steuer über sein Händlernetz an und organisiert auch die Unterstützung während der Rennen. Abseits der Strecke bildet das exklusive „Super Trofeo Village“ eine luxuriöse Hospitality für Fahrer, Sponsoren und Besucher – dem noblen Stil der Marke entsprechend.

Der Super Trofeo-Rennwagen

Der Super Trofeo-Rennwagen baut auf dem Gallardo LP 560-4 auf. Als Antrieb dient der neue 5,2-Liter-V10 mit der Direkteinspritzung „Iniezione Diretta Stratificata“, er leistet 419 kW (570 PS). Seine Kräfte strömen über das sequenzielle Sechsganggetriebe e.gear zum permanenten Allradantrieb mit „Viscous Traction“ mit der zentralen Visco-Kupplung im Antriebsstrang.

Der Super Trofeo ist in jedem Detail ein Rennwagen der Superlative. Sein Fahrwerk mit den vier Doppelquerlenkern präsentiert sich speziell überarbeitet und neu abgestimmt. Die Rennreifen kommen von Pirelli; eine Rennbremsanlage garantiert vehemente Verzögerung.

Trotz seines zusätzlichen Sicherheitskäfigs bringt der Rennwagen ohne Betriebsstoffe nur 1.300 Kilogramm auf die Waage. Seine speziellen Anbauteile wie der große, feststehende Heckflügel bestehen aus Kohlefaser-Verbundstoff. Im Cockpit hält der Super Trofeo eine ultraleichte Carbon-Kevlar-Sitzschale, ein Rennlenkrad und spezielle Instrumente bereit.

Abarth am Rallye International du Valais

Nachdem Abarth mit dem Grande Punto Super 2000 die beiden vorherigen Läufe zur Intercontinental Rally Challenge (IRC) in Spanien (Asturia) und im Mutterland des Herstellers (Sanremo) gewonnen hatte, konnte im Wallis nicht der erhoffte dritte Erfolg in Serie erreicht werden. Bei der Rallye International du Valais mussten nämlich die Abarth-Piloten der Konkurrenz den Vortritt lassen und konnten damit auch nicht verhindern, dass der Franzose Nicolas Vouilloz seine eindrückliche Sammlung von 10 Mountainbike-WM-Goldmetaillen schon jetzt mit einem IRC-Fahrertitel einfahren kann.

In der ersten Etappe schlugen die beiden Abarth-Speerspitzen Umberto Scandola und Giandomenico Basso erbarmungslos zu, gewannen sie doch gleich alle drei Sonderprüfungen vom Donnerstagnachmittag – zwei Bestzeiten für Scandola, eine für Basso. Am nächsten Morgen verliess sie dann aber das Glück. Wie bereits am Vorabend auf dem Rundkurs “Les Casernes“ erlitt Basso auf der mit 40 km längsten Prüfung “Les Cols“ einen Reifenschaden und kurz darauf gleich noch einen. Bei einem Rückstand von über zwei Minuten waren seine Chancen, IRC-Leader Vouilloz am vorzeitigen Titelgewinn zu hindern, stark geschwunden. Ein Unglück kommt selten allein: In der zweiten Wertungsprüfung musste Scandola nach einem Fahrfehler sein beschädigtes Auto stehen lassen.
Während der dritten Etappe von Samstag büsste Basso praktisch keine Zeit mehr auf die beiden Leader Freddy Loix und Nicolas Vouilloz ein, aber der Zeitverlust der zwei ersten Tage relegierte ihn auf den fünften Rang vor dem dritten Werk-Abarth von Anton Alen, was nicht ausreichte, um die Spannung in der IRC-Fahrerwertung bis zum Finale in China zu erhalten. In Punkto Schnelligkeit haben allerdings die Grande Punto S2000 im Wallis einmal mehr bewiesen, dass sie durchaus Siegerpotenzial haben, und dies ist immerhin ein positives Vorzeichen für die Saison 2009.
Beim Grande Punto S2000, der erstmals die Farben von Abarth Schweiz vertrat, entsprach das Resultat ebenfalls nicht den Erwartungen. Zwischenfälle und mechanischen Probleme führten dazu, dass der achtfache “Valais“- Sieger Olivier Burri bei seinem Debut mit dem Abarth Grande Punto den IRC-Profis seine fahrerischen Qualitäten nicht richtig demonstrieren konnte. Zu Beginn verlor Burri, der jahrelang nur Rallyeautos mit Turbolader gesteuert hatte, insbesondere deshalb wertvolle Zeit, weil er das Potenzial des Saugmotors im Grande Punto nicht voll auszunützen vermochte. Anschliessend machten technische Probleme infolge eines streikenden Keilriemens für den Antrieb der Lenkhilfe all seine Anstrengungen zunichte. Am Freitag zur Aufgabe gezwungen, konnte er zwar am Samstag in Anwendung des Superally-Reglements (ausser Wertung) zur letzten Etappe starten. Leider stieg jedoch nach nur 8 km die Servolenkung erneut aus. Die Enttäuschung von Burri war gross: „Auf diesen acht Kilometern lief alles perfekt, ich fühlte mich wohl am Steuer, das Auto lief super und machte genau das, was ich wollte. Auf dieser Prüfung war ich noch selten so optimal unterwegs.“ Zuversicht ist also angesagt!.

Text und Fotos: www.abarthpress.ch

Familie Foitek wieder am Markt

Nach dem Verkauf der Foitek AG und dem Austritt der Familie Foitek aus dem angestammten Unternehmen war schon länger vermutet worden, dass die Foiteks sich nicht aus dem Autogewerbe zurück ziehen.
Nun hat die Familie im September ein neues Unternehmen gestartet und ist unter Foitek Automobile AG auch Online gegangen.

Zitat aus der Webseite:
"Ein Leben mit schnellen Motoren

Seit einem halben Jahrhundert ist der Name Foitek in Automobilsportkreisen ein Begriff.

Der vierfache Schweizermeister (Renn- und Sportwagen) Karl Foitek eröffnete 1962 zusammen mit seiner Frau Sonja Foitek die Garage Foitek an der Brauerstrasse in Zürich. Während über 40 Jahren wurden Marken wie Alfa Romeo, Lotus, Jaguar, Lamborghini, Maserati und Ferrari vertreten.

Ab 1988 steigen die Söhne von Karl Foitek (Reto Foitek, Frank Foitek und Gregor Foitek) aktiv ins Geschäft ein.

Gregor Foitek trat in die rennfahrerischen Fussstapfen des Vaters und wurde 1986 mit einem Dallara der Formel 3 Schweizer Rennwagenmeister, worauf er in die Formel 3000 wechselte. 1989 und 1990 war Gregor Foitek in der Formel 1 aktiv.

Im Jahre 1999 verlegt die Familie Foitek den Geschäftssitz nach Urdorf.

Im Zuge der Nachfolgeregelung erwirbt Hanspeter Stutz die Garage Foitek AG im Jahre 2004. Sämtliche Mitarbeiter, wie auch die bisherigen Mitglieder der Familie Foitek, verbleiben im Unternehmen.

Im Frühjahr 2008 verlassen Karl, Frank, Gregor und Reto Foitek die Garage Foitek AG.

Im September 2008 eröffnen die Gebrüder Foitek die Foitek Automobile AG in Altendorf. Karl Foitek steht mit seinem langjährigen Know-how seinen Söhnen weiterhin als Berater zur Verfügung."

Unklar ist noch, ob die Garage Foitek AG, die doch sehr viel Geld in das Unternehmen investierte, die neue Konkurrenz unter ähnlichem Namen dulden wird.

http://www.foitekautomobile.ch/front_content.php

Sonntag, 26. Oktober 2008

Oldtimermesse in St. Gallen mit gutem Elan gestartet


Heute ist in St. Gallen auf dem OLMA-Areal die Oldtimermesse von Peter Hürlimann und Friends, die sich nach vier Jahren nun grossartig etabliert hat. Von 8'00 Uhr an fuhren Oldies vor, denn man weiss aus den Vorjahren, dass um die Mittagszeit das Areal besetzt ist und der eigene Oldie dann zwangsläufig in den Keller muss, um zu parkieren. Gerade wenn der Platz auf dem OLMA-Areal aber voll besetzt ist, ist es für die Besucher am Schönsten, von Auto zu Auto zu flanieren und Eindrücke der alten Schätze aufzunehmen. Einmal mehr bedauere ich es persönlich, dass ich keinen Oldie besitze und mir bislang auch noch kein Italiener ohne Dach mit Baujahr 1966 angeboten wurde, der mir wirklich gefällt. Ich würde wohl zuschlagen, aber eben.


Die Messe hat sich gemausert, kann man bei der Besichtigung feststellen. Mehr als 60 Aussteller auf zwei Stockwerken zeigen ihre Produkte, Kataloge, Hefte und Oldtimer-Ersatzteile, für die man weit fahren muss.



Unsere umfassende Fotoshow zeigt, dass die Besucher mit Enthusiasmus dabei sind:

http://picasaweb.google.com/AlfaNews.blogspot.com/Oldtimermesse08StGallen

Samstag, 25. Oktober 2008

Fahrzeugwechsel im Testdrive von AlfaNews Redaktor didi Klement


Am gestrigen Freitag Mittag durfte ich in Zürich den mir zur Verfügung gestellten Alfa 147 Ducati Corse gegen einen neuen Alfa MiTo 1.4 Turbo tauschen und musste mich damit mit einem lachenden und weinenden Auge vom Ducati Corse trennen, der mich schlicht begeistert hat. Der Renner auf 147er Basis ist enorm schnell, enorm straff und fast nicht zum Rutschen zu bringen. Trotzdem war die Testwoche vorbei und der Wagen musste zurück.



Nun durfte ich in den MiTo einsteigen und es fiel mir schwer, nicht in Begeisterung auszubrechen. Der MiTo ist mit dem 1.4 Turbo-Benziner sehr gut motorisiert und perfekt ausgewogen. Im Stadtverkehr von Kreuzung zu Kreuzung cruisen mit 120 PS im Normal-Modus, beim Beschleunigen und auf Landstrassen mit dem Dynamic-modus und seinen 155 PS merkt man dann aber, dass die Jungs von 20 Minuten nicht als Autotester taugen. Die hatten den MiTo vor kurzem in einem Artikel als unsportlich lahm bezeichnet aber das trifft auf den MiTo garantiert nicht zu!

Das zeigte sich am Nachmittag, als ich mit 3 Gästen die Strecke St. Gallen - Brüllisau unter die Räder nahm um an einem Teamevent auf den hohen Kasten zu laufen. Der Wagen hielt alle Versprechen, die Alfa Romeo damit erfüllen wollte. Selbst vollgeladen am Berg ist der MiTo ein kleiner Freund, der alle Überholmanöver souverän erfüllt und seine Pflicht mit sattem Fahrwerk optimal erfüllt.


Ich freue mich auf die Testwoche mit dem MiTo und werde im Anschluss daran umfassend Bericht erstatten.

AMS: Highspeed-Test Nardo 2008

Die Auto, Motor und Sport hat sich aufgemacht, sechs der schnellsten Serienautos von heute auf dem Highspeed-Kurs in Nardo zu testen.

Einige Zitate:
"Ewigkeit - ein gutes Stichwort. Die kreisrunde Piste mimt auf 14,455 Kilometer Länge glaubhaft Endlosschleife. Vierspurig, leicht überhöht und bis Tempo 240 querkraftfrei. Aber wer will sich hier schon mit 240 begnügen? Das Vergnügen beginnt darüber. Ohne Phantom-Überholer und 120-km/h-Tempomaten. Dafür immer an der Wand lang, ganz oben auf der schnellsten Spur in Schlagdistanz zur Leitplanke. "

"Die Grenzen setzen nur noch die Elemente. Luft, Asphalt, Wasser, Öl. Und die Gummis. Kontrolliert, gehätschelt und protokolliert von Michelin. Deren eingespielte Profi-Crew betreut die schuftenden Pneus. Auf bis zu 90 Grad heizen Schlupf und Reibungskräfte die Reifen auf. Kein Wunder, dass die Vulkanisations-Druiden im 0,1-bar-Bereich experimentieren. Akribisch, professionell, vertrauensbildend. Und Vertrauen braucht man beim Balancieren auf dem Tempo-Drahtseil."

"Schon schreit der Erste heran. Aus der Ferne wabert matter Bass, die Piste flackert im Schein des Fernlichts, dann schlürft der Aston Martin DBS durchs Luftloch, dopplert vorbei. Den Wert von 309 km/h schafft der 1,8-Tonner allerdings erst nach langem Anlauf, ablesbar an vergleichsweise betulichen 64,1 Sekunden von null bis 300 km/h.

der Lamborghini ist anders:
"Wenn er metallisch hell mit seinem V10 röchelt, die Auspuffklappen aufstellt und seine Gassäulen in die Nacht rotzt, während die LED-Wurfstern-Rücklichter in der Steilkurve davonglühen - wie der Nachbrenner eines tief fliegenden Tornado-Jets. In Nardo kehrt er zurück, der Sound of Freedom. Flughöhe null, Tempoeindruck Überschall - nach diesem Motto scheinen die Italiener den Gallardo-Auspuff abzustimmen. Sein Röhren hält sich am längsten in den Gehörgängen, und wenn beim Schalten unverbranntes Gemisch detoniert, werfen sich Gaswechsel-Liebhaber spontan auf die Knie. "

"Ruhig, das Stichwort für den Porsche 911 GT2, der als Nächster vorbeizieht. Nur Windgeräusche, kaum Motor, eine Spur Wastegate-Zischeln: Die beiden Turbolader spielen erfolgreich Schalldämpfer. Und helfen mit beim Brachial-Downsizing. Nur 3600 Kubikzentimeter Hubraum, animiert durch variable Laderschaufeln und eine leistungsfördernde Atemtechnik (Expansionssauganlage), verschaffen dem GT2 530 PS sowie 680 Newtonmeter. Und Projektleiter Andreas Preuninger eine breite Brust. "Wir fahren hier Dauerläufe über 7.000 Kilometer und wissen, was geht."

"Und der GT2 geht mit 330 km/h sogar einen Tick schneller als geplant, verlangt aber nach einer ruhigen Hand am struppigen Alcantara-Lenkrad."

"Drehmoment: Da schüttelt sich der V10-Frontmotor im Dodge Viper SRT-10 vor Wollust. In seiner aktuellen Version mit angemessenem Hubraum (8,4 statt 8,3 Liter), variabler Ventilsteuerung und standesgemäßer Leistung (612 PS) versehen, malträtiert er die Hinterräder mit bis zu 760 Newtonmeter Drehmoment. Ohne Traktionskontrolle, ESP und Adaptiv-Technik. Elektronik-Verwöhnten läuft schon beim Gedanken daran der kalte Schweiß herunter. "

"Doch Überraschung: Der schlangengrüne SRT-10 frisst die Piste dank seinem soft abgestimmten Fahrwerk ohne zu mucken. Mit tief saugendem, schabend-unspezifischen Sound röhrt er am Publikum vorbei - wie ein LKW auf Super Plus. Mit langem Schaltstock, langen Gängen und hartem Takt treibt der Pilot das Detroit-Coupé ans Limit, die Viper-Kabine vibriert und resoniert im Takt des Motor-Monsters. Das Display des GPS-Messgeräts protokolliert schließlich 319 km/h. "

Die ZR1 von Corvette:
"Die Top-Vette muss zwar ohne das Hubraum-Extra der Z06 auskommen, doch der Eaton-Kompressor sorgt mit einer 0,72-bar- Atemspende für Überkompensation. 647 PS, 819 Newtonmeter, keine Zweifel: Der 16-Ventiler (zwei pro Zylinder) schiebt unter der Karbonhaube wie der Teufel. Schmiedekolben und Titanpleuel strampeln bis jenseits 6.500/min, machen sich die Fahrwiderstände untertan. "

"In knapp 37 Sekunden schleudert er 1,5 Tonnen ZR1 samt Besatzung aus dem Stand gen 300 km/h."

"AMG zeigt sein Potenzial, hat für den Nardo-Event den Motor des kommenden Black-Series-Boliden in eine Serienkarosserie transplantiert. Ohne sichtbare Narben, dafür mit längerer Übersetzung und einem Extra-Dreh an der Leistungsschraube. 700 PS bieten Traktionskontrolle und Hinterreifen Vollbeschäftigung. Sogar die Luft scheint zur Seite zu springen, wenn sich der 2,1 Tonnen schwere Camouflage-Roadster mit 348 km/h heranzoomt. Pilot und Co relaxen derweil in fetten Massagesitzen beim sanftem Fächeln der Klimaautomatik. "

Der ganze Artikel mit 99 Fotos:
http://www.auto-motor-und-sport.de/tests/fahrberichte/hxcms_article_516233_13987.hbs

Wirtschaftskrise lässt zittern

Der Mythos Automobile Zukunft ist Geschichte seit Grüne und Neider versuchen, Umweltgedanken hoch zu halten und das Auto als Ausdruck der Individualität zu verteufeln. Nun kommt schlechtes Management bei Hochflug hinzu und alle Autobauer auf dieser Welt, wenn man Porsche, Lamborghini und Ferrari nicht berücksichtigt, verkünden Probleme. Die Probleme sind da weil man zu viel Kapazitäten aufgebaut hat und Just-in-Time-Fertigung nur funktioniert, wenn es keine Probleme gibt. Selbst die sehr starke FIAT-Gruppe muss nun mit Einbussen rechnen und nimmt an, im kommenden Jahr auf Probleme zu stossen. Bei Alfa Romeo hofft man auf den MiTo und das kommende Jubiläumsjahr, deshalb wird man 2008, 2009 und 2010 viel Marketing-Elan in die Märkte transferieren. Ob das dann aufgeht ohne wirkliche Erneuerung ist fraglich. Händler beklagen sich seit vielen Monaten darüber, dass Alfa Romeo zu wenig Marketing betreibt.
Fakt ist, dass die Teams im Marketing und Presse unterdotiert sind und zuviel Arbeit auf zuwenig Schultern verteilt wird. Vieles wird deshalb nicht umgesetzt obwohl noch etliche Ideen vorhanden sind.
Die Kommunikation dürfte durchaus intensiver sein und die Community ist absolut unbetreut. "Zeige mir einen Konzern der seine Kunden vernachlässigt und es wird wohl ein italienischer Konzern sein", gab mir ein Marketing-Professor in Deutschland vor einigen Monaten zu Protokoll. Kundenbindung tut not und auch wenn man heute viel von den Plänen für das Jubiläumsjahr redet, muss sich Alfa Romeo darüber klar sein, dass die Skepsis gross ist. Die Euphorie, die ich mit AlfaNews noch vor einigen Jahren gespürt habe, die ist derzeit sehr stark angekratzt. Abwarten und Tee trinken ist aber nicht angesagt, es muss etwas geschehen. In diesem Sinne wird AlfaNews weiterhin das wichtigste in Sachen italienische Autos veröffentlichen, was bei uns ankommt.

Ich rufe zudem dazu auf, mehr Kommunikation zu betreiben. Wir wollen die Stimmen der Alfisti hören und rufen erneut auch die Händler dazu auf, uns mit News und Meldungen zu bedienen. Jetzt! nicht wenn Alfa Romeo hundert Jahre alt wird!

RALLY INTERNATIONAL DU VALAIS: Pech für Abarth

Nach der überaus erfolgreichen ersten Etappe (Bestzeit in allen drei Prüfungen) war das Abarth-Werkteam am Freitag extrem vom Pech verfolgt. Ein Dreher von Umberto Scandola in der ersten Prüfung war zwar kein Drama, kostete den Italiener aber immerhin die Führung. Kurze Zeit später verschwand der junge Draufgänger allerdings endgültig aus dem Klassement: Er erwischte mit dem linken Vorderrad ein tiefes Loch im Asphalt und beschädigte dabei die Aufhängung derart, dass er den Grande Punto an Ort und Stelle stehen lassen musste. Teamkollege Giandomenico Basso erlitt am Morgen gleich zwei Reifenschäden, die ihn insgesamt fast zwei Minuten ins Hintertreffen warfen. Mit dem siebten Zwischenrang am Freitagabend kann er seine Chancen, den Franzosen Vouilloz noch am vorzeitigen Gewinn der IRC-Fahrerwertung zu hindern, praktisch abschreiben, umso mehr als der Peugeot-Pilot im Wallis erneut auf Siegeskurs ist. Entsprechend waren Bassos Äusserungen über die Asphaltprüfungen mit Schotteranteil – eine traditionelle Walliser Spezialität, die man sonst kaum antrifft – auch nicht seht schmeichelhaft für den Veranstalter. Ungeschoren davon kam nur Anton, der trotz geringer Asphalterfahrung zur Überraschung vieler wacker in der Top-Five mitmischte.



Auch Burri kam nicht weit
Die 40 km lange Prüfung les Cols, die am Freitagmorgen den Auftakt bildete, verlief auch für Olivier Burri im Abarth Grande Punto S2000 des Schweizer Importeurs alles andere als reibungslos, Ein Dreher, der wegen eines klemmenden Rückwärtsgangs erheblich Zeit kostete, und eine Panne der Gegensprechanlage zwischen dem Fahrer und dem Beifahrer waren bloss der Anfang seiner Leidensgeschichte. Beim Übergang auf die Schotterpartie fand wohl ein Stein den Weg in den Motorraum, der Keilriemen sprang ab, und Burri musste die verbleibenden 20 km ohne Servolenkung absolvieren, was bei einem Wettbewerbsauto wegen der enormen Lenkkräfte nur noch in reduziertem Tempo möglich ist. Beim anschliessenden Service wurde zwar der Schaden behoben, erst auf dem Weg zur nächsten Prüfung stellte sich aber heraus, dass der Motor nicht richtig hochdrehte und eine Weiterfahrt keinen Sinn mehr machte. Ein Teil des gerissenen Keilriemens hatte sich im Zahnriemen des Nockenwellenantriebs verfangen, so dass sich dieser verstellte. Da die Ventile dabei keinen Schaden nahmen, kann der Schweizer wenigstens am Samstag zu Trainingszwecken und als kleiner Trost für alle angereisten Abarth-Freunde das sogenannte Superally bestreiten.

Text und Bilder: www.abarthpress.ch

RALLY INTERNATIONAL DU VALAIS: Abarth führte nach der ersten Etappe

Die erste Etappe am Donnerstagnachmittag war zwar kurz (3 Sonderprüfungen, total 31 km), aber die IRC-Profis gingen bei strahlendem Herbstwetter gleich voll zur Sache. Die beste Zeit auf der ersten Sonderprüfung realisierte nicht etwa einer jener Piloten, welche die Rallye bereits aus dem Vorjahr kannten, sondern Abarth-Teamleader Giandomenico Basso auf seinem Grande Punto S2000. Auch die beiden übrigen Prüfungen gingen an die Turiner Marke, war doch in beiden Fällen der junge Umberto Scandola der Schnellste. Er führte damit nach dem ersten Tag auch das Zwischenklassement vor den beiden Peugeot-Piloten Loix und Vouilloz an. Eine kleine Unachtsamkeit warf hingegen Basso auf den sechsten Zwischenrang zurück: Er touchierte auf dem Rundkurs im vierten und letzten Umgang einen Stein, wobei dem rechten Vorderreifen sofort die Luft entwich. Die knapp 14 Sekunden Rückstand auf die Spitze dürften allerdings für den weiteren Verlauf der Rallye kein grosses Handicap darstellen.

Enttäuschung für Burri
Keine strahlenden Gesichter gab’s an Abend im Team von Abarth Schweiz. Selbst bei einem solch hochkarätigen Teilnehmerfeld hatte der achtfache “Valais“-Sieger Olivier Burri nicht damit gerechnet, neun Mitstreitern den Vortritt lassen zu müssen. Der Jurassier ist sich aber durchaus bewusst, wo er Zeit auf seine Gegner verliert: „In schnellen Passagen bin ich sicher bei den Leuten, denn das Fahrverhalten des Abarth ist Spitze, in engen Kurven komme ich jedoch mit dem Auto noch nicht klar. Im Gegensatz zu den Turbo-Modellen, die ich in den letzten Jahren gesteuert habe, müssen die S2000-Saugmotoren stets bei Laune gehalten werden. Sobald die Drehzahl abfällt, ist der Schwung weg. Diese Charakteristik muss ich in den Griff kriegen, wenn ich vorne mitmischen will. Aber die Rallye dauert ja noch bis Samstag“.

Text von www.abarthpress.ch

Freitag, 24. Oktober 2008

Lambroghini rüstet italienische Polizei wieder aus

Wer in Italien das Tempo massiv überschreitet, hatte schon bislang mit der Verfolgung durch einen Lamborghini zu rechnen, denn seit 2004 hat die Autobahnpolizei einen Lamborghini im Einsatz. Der ist nun in die Jahre gekommen und wird nun durch einen Gallardo LP560-4 abgelöst.

An einem fast öffentlichen Anlass übergab man den neuen Renner der Polizei und machte dabei auch auf die Features aufmerksam, die eingebaut wurden.

Mit seinen 560 PS ist der Polizeiwagen 325 km/h schnell und das reicht für die meisten Verfolgungsjagden. Das Fahrzeug wird von der Verkehrspolizei Lazio bei der Durchführung und Absicherung ihrer Aufgaben zur Unfallverhütung und Überwachung des italienischen Strassennetzes eingesetzt, dazu wurde das Auto umfassend ausgebaut. Unter anderem mit einem Videosystem und Sensoren und vieles andere mehr.

Ganz besonders viel Wert wurde auf die Ausbildung der 30 Polizeibeamten gelegt, die mit dem Gallardo überhaupt fahren dürfen. Alle Fahrer haben eine mehrtägige Ausbildung bei Lamborghini absolviert. Die tut auch Not denn ein Unfall wäre fatal.

Ostschweizer Autorevue vom 24. Oktober ohne Italiener

Auch Tageszeitungen berichten immer wieder über Autos und die meisten haben wöchentlich oder monatlich spezifische Zusammenstellungen rund um Autos drinnen. Das Tagblatt im Kanton St. Gallen mit verschiedenen Ablegern in den anderen Regionen rund um den Kanton St. Gallen hat heute eine Beilage "Autorevue" mitgeliefert die somit in der ganzen Ostschweiz in einer Grossauflage erscheint. In der gesamten Beilage im Zeitungsformat ist nun kein einziges italienisches Auto abgebildet, es wird weder ein Fiat, Lancia noch ein Alfa Romeo erwähnt oder getestet. Auf rund 20 Seiten der Auto-Beilage findet man alles neue rund um verschiedene Marken, italienische Autos scheinen aber nicht zu existieren.

Das ist in meinen Augen ein Versagen der Redaktion und auch ein Fehler des Importeurs und seiner regionalen Vertreter. Es ist natürlich auch ein Desaster für alle Ostschweizer Autokunden, die gerne das neueste zum Thema Alfa Romeo, Fiat und Lancia erfahren würden.

116 8C Spider für Deutschland

Gestern brachte die Auto, Motor und Sport die Mmeldung aus der Alfa-Zentrale in Turin, dass der 8C Spider genau 116 mal in Deutschland ausgeliefert wird. In der Story wird der Alfa 8C Spider als "das wahrscheinlich heisseste Cabrio, das Alfa je gebaut hat", bezeichnet.



Zitat:
"Für den Alfa 8C Spider ist Deutschland der wichtigste und grösste Markt", freut sich de Meo. Weltweit sollen nur 500 Einheiten verkauft werden – so wie von der geschlossenen Variante, von der 82 Stück für Deutschland vorgesehen sind. Auslieferungsstart des Cabrios ist Mitte Juli 2009. Je nachdem welche Nummer man erwischt, kann es sich aber bis Dezember 2010 hinziehen, bevor man den Schlüssel in den Händen hält.

Der Alfa 8C Spider kostet in Deutschland rund 212.000 Euro und dafür bietet der Spider immerhin 290 km/h und 4.4 Sekunden auf 100 km/h.

Donnerstag, 23. Oktober 2008

Neuer Motor im Lancia Delta und neue Collection EcoloChic


Seit dem 13. Oktober steht bei den Schweizer Lancia Händlern der neuste Diesel Motor für den Lancia Delta zur Verfügung, der 190 PS starke 1.9 Twinturbo. Mit einem maximalen Drehmoment von 400 Nm bei 2000/Min, sowie einer Verfügbarkeit von 300 Nm schon ab nur 1250 Umdrehungen, besitzt der Lancia Delta das leistungsstärkste Aggregat seiner Kategorie. Unterstrichen wird dies mit einer Höchstgeschwindigkeit von 222 km/h und einer Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in nur 7,9 Sekunden. Diese ausserordentliche Performance wird mittels zweier Turbolader erreicht. Bis 1800/Min funktioniert ein kleiner Lader mit sehr raschem Ansprechvermögen, wodurch das Ladermotoren eigene Turboloch praktisch eliminiert wird. Bis 3000/Min arbeiten der kleine und der grosse Lader, über 3000/Min läuft der gesamte Abgasstrom durch den grossen Lader, was eine optimale Höchstleistung bewirkt. Der Motor reagiert sofort und leistungsstark auf alle Anforderungen des Fahrers und bietet in jeder Fahrsituation grosses Fahrvergnügen.


Der Lancia Delta 1.9 Diesel Twinturbo ist mit den Ausstattungen Oro (ab 41'890 Franken) und Platino (ab 46'390 Franken) erhältlich. Dieser Motor komplettiert das neue Label „Lancia collection ecoloChic“, welches Ökologie und Eleganz verbindet, zwei für Lancia typische Elemente. Das neue Label beinhaltet alle Lancia Modelle der Energie Effizienzkategorie A. Alle darin enthaltenen Diesel Motoren sind serienmässig mit dem Diesel Partikelfilter ausgestattet.

Folgende Lancia Versionen sind im Label „collection ecoloChic“ integriert:

Delta 1.9 D-MJ mit 190 PS und einem CO2-Wert von 149 g/km
Ypsilon 1.4 8V mit 77 PS und Benzin-Motor mit 130 g/km,
Ypsilon 1.3 D-MJ mit 90 PS und einem CO2-Wert von 117 g,
Musa 1.3 D-MJ mit 90 PS und 120 g/km CO2,
Musa 1.6 D-MJ mit 120 PS und 129 g/km.

http://www.lancia.ch

Alfa Romeo verschiebt USA-Start auf 2011

Alfa Romeo wird vorläufig auf den Marktstart in den USA im Jahr 2009 verzichten, hiess es in einer Presseerklärung vor den Medien in Turin, an der die Fiat Group ihre Zahlen für das dritte Quartal vorstellte. Hauptgrund ist offiziell das Jubiläumsjahr 2010, wo man sich auf Italien und Europa konzentriert und mehrere Modelle neu lancieren wird. Aufgrund der schlechten Wirtschaftslage ist es zudem derzeit nicht angebracht, einen Launch in den USA voran zu treiben, wenn niemand die Ausgangslage einschätzen kann. Deshalb hat man nun den Markteintritt in die USA vorläufig auf 2011 verschoben.

Diese Verschiebung macht auf jeden Fall Sinn denn das Abenteuer USA ist auch mit einer Werksöffnung verbunden und in den derzeit unsicheren Zeiten wäre dieses Wagnis doch von etlichen Unsicherheiten geprägt.

Alfisti.de wird zu Alfisti24.de

Die Alfa Plattform Alfisti.de auf der nicht viel Inhalt erneuert wird, wurde kürzlich auf den Namen Alfisti24.de umgetauft und eine neue Domain angemeldet. Grund dafür wird keiner angegeben und beim Namenspatron bzw. Inhaber der Domain und des Inhaltes ist noch nichts verändert worden. Der Umzug hat auch nichts zu tun mit dem Ausbau der Aktivitäten, nach wie vor geht es um einige wenige Fans die ihre nicht unbedingt sehr seltenen Alfas Monat für Monat bewerten lassen.

Als Grund für den Namenswechsel könnte es noch die Tatsache geben, das die Bezeichnung Alfisti geschützt ist, und somit nicht einfach als Domainname verwendet werden kann.

http://www.alfisti24.de

Gute Zahlen bei Fiat aber Warnung vor 2009

Der italienische Industriekonzern Fiat hat aufgrund der Wirtschaftskrise bei der Bekanntgabe der Zahlen für das dritte Quartal vor einem deutlichen Gewinneinbruch im kommenden Jahr gewarnt. Bereits in diesem Jahr wird der Einbruch wirksam, für das laufende Jahr erwartet man jetzt einen operativen Gewinn am unteren Ende der bisher prognostizierten Spanne von 3,4 bis 3,6 Milliarden Euro. Im Vorjahr lag der Gewinn operativ bei 3.2 Milliarden Euro. 2009 erwartet das Unternehmen jetzt einen deutlichen Einbruch beim operativen Gewinn von 1,5 bis 2,3 Milliarden Euro. Bislang lagen die Prognosen auf ähnlichen Werten wie in diesem Jahr, die Misere der letzten Wochen kommt nun aber auch auf Fiat zu.

Im dritten Quartal 2008 hat man aber besser abgeschnitten als von Experten erwartet. Vvon Juli bis Ende September legte der operative Gewinn um knapp acht Prozent auf 802 Millionen Euro zu. Der Umsatz steigertte sich um 3,2 Prozent auf 14,3 Milliarden Euro.

Ferrari steht hinter den Sparmassnahmen der FIA

Der Präsident der FOTA, Ferrari-Chairman Luca di Montezemolo, hat die Einigung über die kommenden Einsparungen in der Formel 1 begrüsst. Er betonte in einem Interview, dass man von den Einheitsmotoren nicht gross geredet habe, weil da alle Motorenbauer dagegen waren.

"Das Treffen war fruchtbar. Endlich wird die Formel 1 sparsamer", betonte der Ferrari-Chef in der "La Gazzetta dello Sport". Man hat sich auf längere Laufzeiten für die Motoren geeinigt und wird die Motoren denn anderen Teams günstiger abgeben.

Di Montezemolo bestätigte der Zeitung, dass einer Faktor der Vereinbarung die Verlängerung der Motoren-Lebensdauer ist. Von 2009 an müssen die Motoren demnach drei statt bislang zwei Formel-1-Rennen halten. Weitergehende Sparmaßnahmen wollen FOTA und FIA bei einem weiteren Treffen nach dem Saisonfinale in Brasilien in eineinhalb Wochen beschliessen.

Mittwoch, 22. Oktober 2008

FIA & FOTA einigen sich auf Sparpaket

Die Formel-1-Teamvereinigung FOTA und der Internationale Automobilverband FIA haben sich auf deutliche Sparmassnahmen für die kommenden zwei Jahre verständigt. Am gestrigen Dienstag trafen sich die Parteien in Genf um die Sparmassnahmen zu beschliessen. Obwohl man einen Streit vermutet hatte, war eine Einigung erzielt worden. Die Parteien einigten sich auf eine deutliche Kostensenkung für die kommenden Jahre weil man die hohen Ausgaben dringend in den Griff bekommen muss.

Nach einem Bericht des britischen Magazins "autosport" einigten sich FIA-Chef Max Mosley und die beiden FOTA-Vertreter Luca di Montezemolo (Ferrari) und John Howett (Toyota) darauf, dass Motoren in der kommenden Saison drei Formel-1-Rennwochenenden halten müssen. Zudem bekommen die unabhängigen Teams 25 Motoren für nur 10 Millionen euro, womit diese Teams in Zukunft viel günstiger arbeiten können.

Sobald die Formel-1-Saison abgeschlossen ist will man sich noch einmal treffen um weitere Details zu besprechen. Dann wird es um die Festlegung der zulässigen Testkilometer für das kommende Jahr sowie Kostensenkungen gehen.

Vor dem Treffen in Genf ging es vor allem um einen streit betreffend Einheitsmotor. Die Motorenbauer unter den Teams hatten das strikt abgelehnt.

Vergleich Auto Zeitung - 8 Supersportwagen im Test

Die Autozeitung hat acht Supersportwagen gegeneinander antreten lassen.

"Aston Martin DBS | Audi R8 | Dodge Viper SRT 10 Coupé | Ferrari 599 GTB Fiorano | Lamborghini Murciélago LP640 | Mercedes SL 65 AMG | Porsche 911 GT2 | Wiesmann GT MF5"

Zitate:
"Sie gehören zu den stärksten ihrer Zunft. Acht Supersportwagen treffen sich zum Schlagabtausch. Triebwerke mit sechs, acht, zehn oder zwölf Zylindern, Heck- oder Allradantrieb – hier ist alles erlaubt"

"Acht Champions mit unterschiedlichen Charakteren – zwei Alltagssportler, drei klassische Frontmotor-GTs und drei kompromisslose Brandstifter. Überraschend stark ist der Mercedes SL 65 AMG. Der Roadster mit Stahlklappdach ist der einzige V12-Sportler im Test, der nicht nach einem Zweitwagen verlangt. Auch der Mittelmotor-Audi R8 gehört zu diesem Club, legt aber mehr Wert auf Fahrdynamik."

"Bei den drei Frontmotor-GTs fasziniert der Ferrari 599 GTB Fiorano mit seinem Technik-Paket, die Dodge Viper SRT 10 mit ihrem urwüchsigen Charakter und dem interessanten Preis. Schnell, ausgeglichen und fahrdynamisch top ist der Aston Martin DBS. Ihm gebührt der Sieg in dieser Gruppe."

"Bleiben die drei Sportgeräte: Der Lam­borghini Murciélago LP640 setzt akustisch und optisch starke Akzente. Auch in puncto Vortrieb lässt er keinem Konkurrenten eine Chance, aber Platz eins kann er nicht erobern. Auch der Wiesmann GT MF5 kann antriebstechnisch überzeugen, sein gewöhnungsbedürftig messerscharfes Fahrverhalten wirft ihn aber zurück. Mit fast erschreckender Effizienz und der Erfahrung aus über 40 Jahren 911-Entwicklung gesegnet, hängt der Porsche 911 GT2 alle ab. Kaum ein anderes Straßenauto ist so nahe am Rennwagen."

"Die Favoriten der Redakteure:
Holger Eckhardt | Von einer Ver­nunft-Entscheidung kann in diesem Testumfeld auf keinen Fall die Rede sein. Also wenn schon unvernünftig, dann richtig: Lamborghini Murciélago LP640. Der Faszination des Zwölfzylinder-Flachmanns kann sich kaum einer entziehen, auch ich nicht. 640 furchterregend klingende PS, brutale Beschleunigung, sturer Geradeauslauf, eine unglaubliche Erscheinung. Wer einmal einsteigt, ist nicht mehr zu retten.

Michael Godde | Hätte ich die Wahl, ich würde ich mich ohne zu Zögern für den Porsche 911 GT2 entscheiden. Er verkörpert all das, was ich von einem Porsche 911 erwarte: überlegene Leistung und das unverwechselbare Fahrgefühl eines Heckmotorsportlers. Beim radikalen, auf Fahrdynamik ausgelegten GT2 hat Porsche diese Kombination auf die Spitze getrieben und das Konzept perfektioniert. Ob Richtungswechsel oder Gaspedalbefehle, das Zuffenhausener Präzisionswerkzeug setzt jeden Wunsch kompromisslos um.

Jürgen Schramek | Mein Favorit ist eindeutig der Aston Martin DBS. Er überzeugt mit einer harmonischen, kraftvollen Leistungsentfaltung und seinen gelungenen Proportionen. Diese zeugen von britischem Understatement, zeigen aber trotzdem die vorhandene Potenz. Der mit Glas, Leder und Alu edel gestaltete Innenraum ist zwar nicht unbedingt funktionell, aber einfach schön. Hier wurde nach dem Motto „Function follows Form“ gearbeitet. Schön, dass es so etwas heute noch gibt.

Der ganze Artikel:
http://www.autozeitung.de/vergleichstest/champions-mit-4458-ps

Check & Drive auf den italienischen Marken

Das Alfa Romeo, Fiat und Lancia-Netz bietet wieder eine Check & Drive-Aktion an, die den Wintercheck beinhaltet. Wer sein Fahrzeug in der Fachwerkstatt checken lässt, erhält ein 20 Punkte-Programm für nur 49.- Franken Festpreis. Dieses Angebot ist genial, denn die Experten checken nicht nur die Batterie, die Heizung und Lüftung sondern auch Scheibenwischer, Flüssigkeiten, Dichtigkeit, Gefrierschutz und verschiedenes anderes mehr.
Gleichzeitig kann man noch den Reifenwechsel vornehmen damit man nicht bei Schneefall in die Reihe stehen muss. Wer das Programm nutzt kann auch am Wettbewerb teilnehmen und einen Reisegutschein und anderes mehr gewinnen.

Gültig ist das Angebot bei allen teilnehmenden Händlern.

Alfa Romeo setzt auf Sportlichkeit: Alfa 159 Sportwagon Limited Edition Sport

Der Alfa 159 Sportwagon ist bekannt dafür, dass er für die sportlichen Ambitionen seines Lenkers viel Raum bietet. Zum einen viel Platz für die notwenigen Accessoires zur eigenen Sportart und viele Entfaltungsmöglichkeiten für sportliche Fahrweisen. Die auf 150 Stück limitierte Alfa 159 Sportwagon Sport Edition überzeugt zusätzlich mit einem vorteilhaften Ausstattungspaket, dessen sportliche Ausrichtung unübersehbar ist.

Die limitierte Sonderedition bietet eine komplett schwarze Innenausstattung mit ebenfalls schwarzen Tibet-Ledersitzen. Aussen kann man wählen zwischen gletscherweiss, titangrau und kohleschwarz – optional als Metalliclackierung. Und ausserdem erwarten Sie: Sportlenkrad aus Leder mit Radioschaltung, Lederschalthebel mit Naht, Sportpedale mit Fussstütze aus Aluminium, rote Bremszangen und 18“-Leichtmetallfelgen.

Sportliche Akzente setzen zudem der Chromauspuff, die Leichtmetallfelgen und die Bordinstrumente mit weisser Beleuchtung. Auch für das sorglose Telefonieren und die Unterhaltung ist der Alfa 159 Sportwagon Limited Edition Sport als Ausnahmesportler bestens gerüstet. Denn die Bluetooth-Freisprecheinrichtung Blue&MeTM bietet neben der Sprachsteuerung auch einen MP3-Mediaplayer und einen USB-Anschluss. Für die sichere Performance bei jedem Wetter sorgt das Sichtpack mit Regensensor, Dämmerungssensor, Fensterbeschlagssensor und dem Rückspiegel mit automatischer Abblendfunktion. Insgesamt beinhaltet die Limited Edition ein Ausstattungspaket, das viele Sonderausstattungen inklusive bietet. Und einen angenehmen Preisvorteil: 6'960.- CHF

Wer sich für Sportlichkeit entscheidet, hat den Preisvorteil inklusive:
1,9JTDM 16v 150PS: CHF 49’000.–
2,4JTDM 20v 200PS Q-Tronic: CHF 56’000.–

Dienstag, 21. Oktober 2008

DE: Fiat Grande Punto ab November mit Erdgasantrieb

Fiat, Europas führender Anbieter von Serienfahrzeugen mit Erdgasantrieb, erweitert seine umweltfreundliche CNG-Modellpalette (Panda, Dobló) mit dem Fiat Grande Punto Natural Power. Der italienische Automobilhersteller, der allein in Italien von Januar bis August über 43.000 Fahrzeuge mit Erdgasantrieb absetzte, erweitert damit die Antriebspalette des kompakten Bestsellers, von dem seit Markteinführung im Herbst 2005 bereits knapp eine Million Fahrzeuge verkauft wurden. Der Fiat Grande Punto Natural Power steht ab Mitte November bei den deutschen Händlern - zu Preisen von € 16.000,- (3-Türer) bzw. 16.700,- Euro (5-Türer).

Der Fiat Grande Punto Natural Power wird von einem 1.4-Liter-Vierzylinder-Motor angetrieben, der durch seine bivalente Auslegung wahlweise mit Erdgas oder Benzin betrieben werden kann. Er leistet im Gasbetrieb 51 kW (70 PS), mit Benzin betrieben 57 kW (77 PS) und verleiht dem Fiat Grande Punto Natural Power eine Höchstgeschwindigkeit von 156 km/h bzw. 162 km/h. Der Verbrauch beträgt im Erdgasbetrieb auf 100 km 6,4 m3 CNG (Compressed Natural Gas) bzw. 6,2 l/100 km im Benzinbetrieb (kombiniert nach RL 80/1268/EWG). Beim Ausnutzen beider Tankfüllungen (13 Kilogramm Erdgas, 45 Liter Benzin) beträgt die Reichweite über 1.000 Kilometer - ein in dieser Klasse konkurrenzloser Wert.

Wie sparsam die Erdgas-Modelle von Fiat sind, zeigt auch der kürzlich erschienene Test des ADAC, bei dem es mit Kraftstoff für nur zehn Euro im Tank möglichst weit zu fahren galt. Klarer Sieger war der Fiat Panda Panda. Er legte eine Strecke von 251 Kilometern zurück - das entspricht der Distanz von Berlin nach Hannover.

Der Erdgasantrieb des Fiat Grande Punto Natural Power erhöht aber nicht nur die Reichweite. Die bivalente Variante senkt nachhaltig die Betriebskosten und schont die Umwelt: Der 1.4-Liter Motor ist Euro 5 „ready“ und bei der CO2-Emission mit 115 g/km vorbildlich. CN-Gas ist der umweltfreundlichste Kraftstoff, der zurzeit verfügbar ist.

Zudem wird die Alltagstauglichkeit des kompakten Bestsellers durch die Gasflaschen nur unwesentlich beeinträchtigt. Denn der Vorrat an Erdgas verteilt sich auf zwei Gasflaschen. Eine ist zentral unter dem Fahrzeugboden untergebracht, die zweite unter dem ebenen Boden des Kofferraums. Dessen Inhalt verringert sich dadurch zwar auf immerhin noch 200 Liter, der Platz für die Passagiere bleibt dagegen im vollen Umfang erhalten. Auch die Sicherheit wird durch die Lage der Gasflaschen in keiner Weise eingeschränkt. Mit seinen stabilen und Platz sparenden Gaszylindern, speziell auf den Gasbetrieb abgestimmten Ventilen und optimiertem Einspritzsystem hat der Grande Punto Natural Power deutliche Vorteile gegenüber Nachrüstlösungen.

Abgesehen von einer Erdgasvorratsanzeige, dem Umschaltknopf von Gas- auf Benzinbetrieb sowie dem Gasfüllstutzen unterscheidet sich der Fiat Grande Punto Natural Power nicht von den anderen Modellen der Bestseller-Baureihe - die reichhaltige Ausstattung eingeschlossen.

Tagesanzeiger: Ferrari California mit grimmiger Miene

Im Tagesanzeiger ist der Ferrari California eingerückt und Ferrari Präsident Luca di Montezemolo wird eine grimmige Miene angedichtet...

Zitate:
"Mit dem California beschreitet Ferrari neue Wege: Er ist das erste Coupé-Cabriolet der Marke – und der erste Ferrari mit Ladeluke."


"Es ist so einiges neu beim California, der ab Januar 2009 ausgeliefert wird, dessen erste Jahresproduktion aber bereits ausverkauft ist: Dass er das erste Coupé-Cabrio ist, das ist ganz offensichtlich. Er ist aber auch der erste Ferrari mit einem direkt eingespritzten Motor, der erste mit einem V8-Frontmotor, der erste mit einem 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe – und wahrscheinlich das erste Modell aus Maranello, dessen Durchschnittsverbrauch unter 15 L/100 km liegt. 13,1 L/100 km (CO2-Emission: 306 g/km) sollen es sein. Das Augenmerk liegt natürlich in erster Linie auf dem Hardtop. 14 Sekunden vergehen, bis sich der California von einem Coupé in ein Cabrio verwandelt und umgekehrt; selbstverständlich auf Druck eines Knöpfchens."

"Die grosse Überraschung bietet sich allerdings im Kofferraum: 340 dm3 passen bei geschlossenem Dach rein, erstaunliche 240 dm3 sind es bei offenem Verdeck. Und es gibt einen kleinen Hebel, mit dem sich die beiden Andeutungen von Rücksitzen umlegen lassen, sodass eine Art Ladeluke entsteht. Unter der langen Fronthaube arbeitet ein 4,3-L-V8 mit Direkteinspritzung, der 460 PS bei 7750/min leistet. In weniger als 4 Sekunden beschleunigt der 1735 kg schwere California von 0 auf 100 km/h, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 310 km/h."

"Klar, dass der California eine Art Einstiegsmodell für Ferraristi sein soll – zum Preis von rund 170'000 Euro (die Schweizer Preise sind noch unbekannt). "

Autozeitung: Testvergleich Alfa Romeo MiTo 1.6 JTDm gegen Mini Cooper D

Die Autozeitung in Deutschland hat den MiTo gegen den Mini Cooper antreten lasse und kommt im Urteil zu ganz anderen Schlüssen als die Autobild.

Einige Zitate:
"Design und Dynamik, das ist die Mischung, auf die Alfa Romeo beim neuen Winzling MiTo setzt und damit klar den kultigen Mini ins Visier nimmt. Im Test die beiden Lifestyle-Zwerge in den Dieselversionen. "



"Wie entstehen eigentlich Modetrends? Klar, in ist, was nachgefragt und gekauft wird. Doch Kaufgelüste müssen ja auch erst einmal geweckt werden. Und genau das ist BMW mit der Neuauflage des Mini par excellence gelungen. Inzwischen erobert bereits die zweite Generation des Retro-Babys beharrlich die Herzen der trendbewussten Kundschaft, ohne dass sich bisher ernstzunehmende Konkurrenz am Horizont abzeichnete. Bisher. Denn die stilsicheren Karosserieschneider von Alfa Romeo haben mit dem neuen MiTo ein herrlich begehrenswertes Design auf vier Räder gestellt, wie es unter den Kleinwagen derzeit kaum zu finden ist. Die Sichtprüfung hat der jüngste Alfa damit schon mal bestanden, doch hat er tatsächlich das Zeug dazu, den Mini zu gefährden? Zum Schlagabtausch treten die Dieselversionen an: Alfa MiTo 1.6 JTDM 16V mit 120 PS gegen den 110 PS starken Mini Cooper D. Ring frei zur ersten Runde."
Beim Raumangebot punktet klar der Alfa: 515 gegen 453 Punkte

"Häufig liest man in Kleinwagentests, dass dieses oder jenes Modell so erwachsen wie ein Großer daherkommt, genügend Platz und einen geräumigen Kofferraum bietet und so weiter. Vergessen wir das mal, denn der Mini zählt tatsächlich zu den Kleinsten seiner Spezies. Man rückt halt eng zusammen, arrangiert sich mit der Tür, die sich sanft an die Schulter schmiegt, und genießt dafür die immerhin üppige Kopffreiheit. Ein echter Kleinwagen eben. Geradezu fürstlich geht es dagegen im Alfa zu, zumindest vorn. Hier zwickt nichts, Fahrer und Beifahrer müssen sich nicht unbedingt innig lieb haben, um Langstrecken konfliktfrei zu bewältigen. Im Fond wird es dann aber auch im MiTo recht eng. Serienmäßig findet man hier eine Zweier-Sitzbank vor. Bestellt man die asymmetrisch klappbare Version (180 Euro), wird der Alfa hinten zum Dreisitzer. Aber nur theoretisch, denn der Platz reicht gerade mal für zwei Erwachsene. "

"Das kann man von den beiden hinteren Plätzen im Mini – mangels Beinfreiheit und Innenbreite – nicht so ohne weiteres behaupten. Wenigstens fällt hier die Kopffreiheit deutlich größer aus als in der zweiten Alfa-Reihe. So richtig bitter wird’s beim Blick in den Mini-Kofferraum im Format eines großzügigen Briefkastens mit 160 Liter Volumen. Klappt man die beiden Lehnen um, wächst der Laderaum auf 680 Liter. Mit 270 bis maximal 950 Litern geht der Alfa dagegen als voll alltagstauglich durch, zumal sich hier optional nicht nur die Lehne, sondern auch die Sitzfläche asymmetrisch geteilt klappen lässt."

"Auch im Innenraum wirkt der neue MiTo deutlich erwachsener, homogener und zudem leichter bedienbar – mit gut ablesbaren Instrumenten (inklusive Ölstandanzeige) und geordneten Schalterfeld."

Die Punkteverteiluing ist in meinen Augen sehr fair, der Part ist gelungen:
1. wird der MiTo mit 2848 Punkten, zweiter ist der Mini mit 2757 Punkten.

"Für sich genommen beweist auch der MiTo sportliches Talent, weist eine gute Traktion auf, bleibt auch in schnellen Kurven lange neutral und zwingt das nicht deaktivierbare VDC (ESP) nur selten zum Eingreifen. Die Wendigkeit und Lenkpräzision eines Mini fehlen ihm jedoch. So verdient sich der Cooper den ersten Kapitelsieg."

"Der Alfa MiTo ist fast 2000 Euro günstiger als der Mini Cooper D"

"Im Vergleich zum 19900 Euro teuren Cooper D kommt man mit dem MiTo JTDM um satte 1950 Euro günstiger weg. Legt man Wert auf eine Klimaanlage und Alu-Felgen, empfiehlt sich der
MiTo in der 1500 Euro teureren Turismo-Ausstattung, die zudem Lederlenkrad und -Schaltknauf sowie ein Multifunktionsdisplay umfasst. "

"Auch beim Mini sollte man mindestens noch Geld für eine Klimaanlage (960 Euro) und ordentliche 16-Zoll-Räder (680 Euro) einkalkulieren, denn serienmäßig rollt der Cooper D auf 15-Zoll-Spargelbereifung. Abgesehen von niedrigeren Aufwendungen für Wertverlust und Wartung des Mini unterscheiden sich die beiden nicht viel in der Kostenbilanz."

"FAZIT - Jürgen Voigt

Ein Einstand nach Maß für den Alfa MiTo, der weit mehr kann, als nur gut aussehen. Der Italiener ist im Gegensatz zum Mini ein vollwertiges, problemlos bedienbares Auto mit genügend Platz für vier. Zudem verfügt der MiTo über den besseren, weil kräftigeren Diesel-Motor. Für den Cooper D spricht der Fahrspaß, den er wie kein anderer seiner Klasse vermittelt. Allein dafür werden ihn auch weiterhin viele lieben."

http://www.autozeitung.de/vergleichstest/zwei-kleine-mit-stil