Sonntag, 18. Februar 2007

Fia WTCC: Fiat prüft Teilnahme für 2008

Wie es in italienischen Zeitungen heisst, prüft Fiat derzeit mit dem neuen Bravo einen Einstieg in der FIA WTCC. Für 2007 ist das Team von N.Technology mit zwei Alfa 156 S2000 dabei, für 2008 steht man bei Alfa Romeo immer noch vor ungewisser Zukunft. Eine Zeit lang plante man den Alfa 147 für einen WTCC-Auftritt ein, als Premiere erstmals auch mit Diesel-Motor. Von diesen Plänen kam man wieder ab, das Risiko eines solchen Auftritts war zu gross.

Fiat hingegen will nun nach der Rallye auch den Rundkurs erobern und hat Pläne, einen Rennwagen auf dem Grande Punto oder Fiat Bravo zu entwickeln, der eine sportlich erneuerte Aera einläutet. Fiat-Markenchef Luca de Meo denkt in den italienischen Medien mehr an den Bravo als mögliches Basismodell eines Renntourenwagens, abhängig ist das Engagement aber auch davon, wie der Bravo verkauft wird.

Grundsätzlich besteht bei Fiat also Interesse daran, Alfa Romeo in der WTCC zu beerben. Ob es dazu kommt, wird auch von Alfa Romeo abhängig sein, dort will man zu den angekündigten Events mit einem Super-Tourenwagen auf Basis des 8C auch weitere Sportaktivitäten realisieren. Viele erwarteten einen GTA auf 159 oder Brera-Basis, der ab 2008 in der FIA WTCC fährt, leider ist zu diesen Plänen bislang aber keine Realisierung zu bemerken.

Alfa Romeo würde heute besser in die FiaWTCC passen als Fiat, aber nur wenn die Autos dort wieder grösser werden.
Vielleicht munkelt man auch zu recht von einer Zukunft in der deutschen Tourenwagenmeisterschaft DTM, dort hätte es noch Platz und Alfa Romeo könnte gegen die direkten Konkurrenten Audi und Mercedes antreten.



Seat: vier Autos für 2007

Keine Überraschung hingegen bei Seat: die Spanier haben ihr Team für 2007 offiziell vorgestellt, und es sieht aus wie erwartet. Gabriele „Spiderman“ Tarquini und Yvan Muller, 2006 auf dem 4. bzw. 5. WM-Rang, bleiben ebenso an Bord der reduzierten Armada wie Lokalmatador Jordi Gené, letzterer trotz durchwachsener '06er-Saison.

Hinzu kommt der Mexikaner Michel Jourdain jr., er ist NASCAR, IndyCars und ChampCars gefahren, konnte aber nirgends restlos überzeugen. Und er hat keinerlei Erfahrung mit frontgetriebenen Autos, 2007 wird für ihn also ein Lehrjahr.

Der Altersdurchschnitt in der Seat-Truppe liegt übrigens bei 37,5 Jahren.

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