Montag, 20. November 2006

Augusto Farfus und N-Technology beenden FiaWTCC als Dritte

Im letzten Lauf der diesjährigen Fia World Touring Car Championship hat der Brasilianer Augusto Farfus nach einem sehr guten ersten Lauf den Alfa Romeo 156 im zweiten Lauf als Vierter in die Bande gesetzt. Dabei wurde er stark abgedrängt und hatte kaum Chancen, den Crash zu verhindern. Farfus beendet die Weltmeisterschaft damit auf Rand 3 und kommt auf 64 Punkte, während seine beiden besser liegenden Konkurrenten Jörg Müller und Andy Priaulx auf BMW auf 72 bzw. 73 Punkte kommen.

Augusto Farfus hatte sich erst im vorletzten Rennen an die Spitze der Rangliste zurück gekämpft, dadurch musste er 80 Kilogramm Zusatzgewicht im Abschlussrennen mitschleppen. Trotzdem hätte es ihm zum Sieg reichen können was für das Team, Alfa Romeo und den jungen Brasilianer ein hervorragendes Ergebnis wäre. Nach wie vor ist unbekannt, wie Alfa Romeo im kommenden Jahr an der WTCC teilnimmt. Eventuell wird das bereits beerdigte Konzept Alfa 147 Touringcar wieder ausgegraben, denn die Rede ist auch von einem Dieselmotor-Renner, der in der WTCC mitfahren soll.

N-Technology feiert Farfus dritten Rang in der Weltmeisterschaft aus mehreren Gründen als fantastischen Sieg. Das Konzept Alfa 156 2000 ist schon einige Jahre alt. Die Autos sind zwar schnell, haben aber auch ihre Macken. Der Alfa 156 ist der einzige Frontbetriebene unter den ersten drei in der Weltmeisterschaft und auch das ist ein Sieg für Alfa Romeo und das freie „Werksteam“ N.Technology.

Keine Kommentare: