Freitag, 9. Januar 2009

Einzigartige Abarth Kollektion

Autor Bernd Ostmann hat in der Motor-Klassik einen sehr interessanten Artikel über den Abarth-Sammler Engelbert Möll verfasst. Die einzigartige und beeindruckende Sammlung des in der Schweiz lebenden Möll reicht vom Fiat 500 Abarth bis zum 3000 Sport. Schon in frühen Jahren begann die Beziehung zur sportlichen Marke Abarth. Im Jahre 1963 suchte Nachwuchsrennfahrer Möll nach einem stärkeren Rennwagen und traf zur richtigen Zeit Tommy Spychinger, zu dieser Zeit Abarth-Werksfahrer. Spychinger suchte gerade ein Talent für die schweizer Meisterschaft und nahm Möll mit nach Italien zu Carlo Abarth. Beide Parteien waren sich über eine Zusammenarbeit schnell einig.


Der junge Schweizer überzeugte auf Anhieb. Er stellte den Rundenrekord auf einer kleinen Teststrecke ein, sammelte Klassensiege und schlug sich beachtlich im Gesamtklassement. Durch diese Erfolge wurde er in den internationalen Abarth-Werkskader berufen. Mit Partner Teddy Pilette gewann Möll die Prototypenklasse beim 12h Rennen auf dem Nürburgring.

Aber es lief in der sportlichen Karriere nicht alles glatt. Beim Solitude Rennen in Stuttgart erlitt Möll einen schweren Unfall und lag wochenlang im Krankenhaus. Die grosse Rennkarriere wurde dadurch abrupt beendet und erst später mit einigen Einsätzen bei Bergrennen wieder fortgesetzt.

Der Beginn der Sammelleidenschaft begann mit dem Abart Fiat Abarth Bialbero. Mittlerweile umfasst die Kollektion mehr als 30 Raritäten. In der Sammlung befindet sich unter anderem der 3000 Sport mit 355 PS unter der Haube sowie der OT 2000 der bei der Rallye "Costa Brava" einen Lauf in der Europameisterschaft gewann. Der damalige "Porsche-Killer" Fiat 850 2000 GT America Coupé mit 185 PS und 240 KM/H darf in so einer exklusiven Sammlung natürlich nicht fehlen.

Der ganze Artikel: http://www.motor-klassik.de/auto_U_technik/impressionen_-_oldtimerreisen/hxcms_article_517667_14802.hbs

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