Montag, 28. Juli 2008

Runter mit dem Spritpreis fordert der ADAC

Leider als Einzelaktion in Deutschland fordert der ADAC nun von der Bundesregierung eine Reduktion der Spritpreis-Steuern, denn diese sind angesichts der hohen Spritpreise auf Rekordniveau.


Zitat aus der Meldung vom ADAC:
"Uns reicht es! Runter mit dem Spritpreis! Die steigenden Mineralölpreise und die vom Staat kassierten hohen Steuern sorgen in der Bevölkerung und bei ADAC-Mitgliedern für leere Kassen. Persönliche Mobilität ist kaum noch bezahlbar. Der ADAC protestiert vehement und vielfältig. Nicht zuletzt in der ADACmotorwelt haben wir Heft für Heft gute Gründe dafür genannt, die Energiesteuer zu senken, die Ökosteuer abzuschaffen oder zumindest zu reduzieren. Auch bei vielen anderen Gelegenheiten haben ADAC-Repräsentanten, allen voran ADAC-Präsident Peter Meyer, für eine Senkung des Spritpreises argumentiert. Doch der Staat und seine politischen Repräsentanten zeigen sich uneinsichtig. Sie vergessen die Menschen, die persönlich unter der neuen Mobilitätsarmut leiden.Sehen Sie in unserer Slideshow, wer sich bereits am Protest beteiligt .



Den bisher stillen Protest des Einzelnen, die Faust in der Tasche, macht der ADAC jetzt öffentlich. Das Ziel des Protests ist klar: Der ADAC erwartet von der Bundesregierung in Berlin eine deutliche Absenkung der Kraftstoffsteuern. Konkret fordert der Club die Verringerung der Energiesteuer (Mineralöl und Ökosteuer) für Benzin und Diesel um mindestens zehn Cent je Liter.Helfen Sie unserer Aktion »Runter mit dem Spritpreis« durch Ihr persönliches Engagement. Stellen Sie uns – so wie die Mitarbeiter des ADAC im Bild – Ihr Porträt zur Verfügung. Geben Sie damit dem Protest auch Ihr Gesicht. Schicken Sie uns in einem Mail (Benzinprotest@adac.de) ein druckfähiges Foto, Ihren Namen, Ihr Alter und Ihren Beruf (mit der Post an ADAC motorwelt, Stichwort »Benzinprotest«, 81014 München). Wir machen daraus eine große ADACmotorwelt- Plakat und Anzeigenaktion.
Dabei ist eine Kompensation der daraus entstehenden Mindereinnahmen des Staates durch neue Abgaben wie eine Pkw-Autobahnvignette oder ähnliches für den ADAC gänzlich inakzeptabel. Der Staat ist darüber hinaus aufgefordert, dafür zu sorgen, dass die Mineralölkonzerne eine Steuersenkung nicht zur Profitmaximierung ausnutzen. Protestieren Sie jetzt mit!"


Kommentar AlfaNews:

Wünschenswert wäre nun eine Länderübergreifende Kampage in der ganzen EU oder der ganzen Welt, mit der man Ausgaben und Einnahmen im Benzinhandel in den Griff bekommt.

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