Dienstag, 1. Juli 2008

Sonntagszeitung: Alfas neuer Romeo

Auch in der Sonntagszeitung war der MiTo ein grosses Thema und der Artikel zeigt, dass Alfa Romeo einen kleinen Hit gelandet hat.

Zitat:
"Mit dem MiTo beweist Alfa alten Sportsgeist und traut sich erstmals ins Segment der Kleinwagen"

"Die etwas ungewohnte Schreibweise soll an Mi-lano und To-rino erinnern: Am ersten Ort residiert Alfa seit 1910, am zweiten Platz Fiat seit 1899. Alfa hat den MiTo entwickelt, Fiat baut ihn auf der Basis des eigenen Grande Punto. Ein vier Meter langer Kleinwagen, auch wenn die Pressemappe hartnäckig vom «allersportlichsten Kompaktwagen» spricht. Doch bis zum Golf (4,20 Meter) fehlen da ein paar Zentimeter."

"Der MiTo ersetzt kein Modell, sondern rundet die Alfa-Palette unterhalb des Golf-Gegners 147 ab. Alfa braucht wie viele kleine Hersteller mittelfristig mehr Volumen, knapp 150 000 Fahrzeuge Jahresproduktion (2007) reichen einfach nicht aus."

"Weil der Markt eng und Alfa eine sportliche Marke ist, gibt man sich mit Sparversionen oder schwachen Basismodellen gar nicht ab: Die kleinste Version Junior 1.4 hat knapp 100 PS und wird vor allem in Märkten angeboten, die Führerscheinneulinge leistungsmässig limitieren, zum Beispiel Italien. In Ländern wie der Schweiz beginnt der Einstieg mit 120 PS in einem 1.6-Liter-Turbodiesel ab 27 900 Franken. "

"Der zieht schön von unten raus, ermöglicht schaltfaules Reisen und soll mit 4,8 Litern (126 g CO2/km) gefahren werden können. Für Sportsgeister heisst die Alternative 1.4 TB, ein Turbobenziner mit 155 PS für 28 500 Franken. Der harmoniert gut mit dem Sechsganggetriebe, dreht fröhlich und trompetet in die Welt hinaus. Ein Spassmotor, der nur eine kleine Anfahrschwäche zeigt, bis die Turbine in Fahrt kommt. Und sich systembedingt wohl nur selten mit den angegebenen 6,5 Litern (153 g CO2/km) begnügen wird."

"Alles kann man nicht haben, dafür glänzt der kleine Alfa mit vielen Airbags, Stabilitäts- und Fahrhilfen sowie einer Bremse, die den MiTo aus Tempo 100 nach 34 Metern zum Stehen bringen soll. Das wäre ein Superwert."

"Lob verdienen zudem das Innenraumdesign und die konturierten Sitze. Abzüge gibt es in der B-Note teilweise fürs Material und die Verarbeitung, die zu niedrigen Kopfstützen hinten und den ins Logo integrierten Drücker zum Öffnen der Heckklappe. Da braucht es noch ein wenig Liebe zum Detail. Aber unterm Strich ist Alfa auf dem richtigen Kurs für den 100. Geburtstag in zwei Jahren."

Der Link zum Artikel, Fotos gibt es nur in der Zeitung:
http://www.sonntagszeitung.ch/auto/artikel-detailseite/?newsid=30933

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